Museen
Olkusz, Kleinpolen
Das Feuerwehrmuseum des Olkuszer Landes „Stefan Ząbczyński“ ist ein kleines Haus in der ul. Floriańska in Olkusz, wenige Schritte vom Marktplatz entfernt. Es besteht seit 1978 und zeigt Feuerwehrausrüstung des 19. und 20. Jahrhunderts: pferdegezogene Spritzen, Pumpen, Helme, Gurte, Äxte, Uniformen und ein Löschfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg. Eines der wertvollsten Stücke ist eine Alarmglocke aus dem 17. Jahrhundert, gegossen 1647, die einst in der Kirche des Augustinerklosters läutete.
Die Sammlung verdankt ihr Entstehen Stefan Ząbczyński (1912–2002), einem langjährigen Aktiven der Olkuszer Feuerwehr – die Quellen nennen ihn ihren Kommandanten oder langjährigen Vorsitzenden. 1978 war er Mitbegründer des Museums und danach viele Jahre sein Kustos; heute trägt das Haus seinen Namen. Ząbczyński war außerdem Lehrer und Soldat der Heimatarmee mit dem Decknamen „Zet“, 1995 wurde er Ehrenbürger von Olkusz.
Das Museum ist montags bis freitags geöffnet, Besuche nur nach telefonischer Voranmeldung – rufen Sie ein bis zwei Tage vorher an. Für die Ausstellung reichen etwa 45 Minuten, Fotografieren ist erlaubt. Die Hausnummer wird unterschiedlich angegeben, Floriańska 8 oder 5, klären Sie den Eingang also bei der Anmeldung. Den Besuch können Sie gut mit einem Bummel über den Marktplatz, zur St.-Andreas-Basilika und ins PTTK-Regionalmuseum in einem Bürgerhaus am Markt verbinden.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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