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Die Basilica minor St. Andreas in Olkusz gehört zu den wertvollsten Bauwerken der Silberstadt. Die gotische Kirche steht am Marktplatz. Das Presbyterium entstand am Ende des 13. Jahrhunderts; der Ausbau im 14. Jahrhundert schuf eine dreischiffige Hallenkirche. Später kam ein neugotischer Glockenturm hinzu.
Das bedeutendste Kunstwerk ist ein spätgotischer Polyptychon aus dem 15. Jahrhundert, einer von nur vier vergleichbaren Altären in Polen. Auf den Flügeln sind 16 Gemälde aus dem Leben Marias, der heiligen Anna und Christi zu sehen; im Mittelteil steht eine Madonna mit Kind um 1480. Das Werk wird Jan Wielki und Stanisław Stary zugeschrieben.
Bekannt ist die Basilika für ihre Orgel von Hans Hummel, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts begonnen und von Jerzy Nitrowski vollendet wurde. Ihr originaler Mechanismus und die meisten Pfeifen sind erhalten. An Olkusz’ Bergbaugeschichte erinnern ein Taufbecken aus Blei und das silberne Bergmannskreuz. Die Loreto-Kapelle wurde von Stanisław Amenda gestiftet.
Die Kirche wird für Gottesdienste genutzt. Im Mai 2026 waren Besichtigungen dienstags 10:00–12:00, donnerstags 16:00–18:00 und samstags 10:00–12:00 Uhr vorgesehen. Zeiten können sich ändern; während der Gottesdienste ist kein Besuch möglich. Vor der Anreise sollten die Mitteilungen der Pfarrei geprüft werden. Seit 1997 ist die Kirche Stiftskirche von Olkusz, seit 2002 Basilica minor.
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