Denkmäler & Hügel
An der Kreuzung der Straßen Zabełkowska und Wiejska in Rudyszwałd, direkt an der Grenze zu Zabełków, steht ein steinernes Sühnekreuz – ein Denkmal einer alten Praxis, an die heute vor allem solche Steine erinnern. Das genaue Entstehungsjahr ist unbekannt; man nimmt den weiten Zeitraum des 14.–16. Jahrhunderts an, in dem Kreuze dieser Art errichtet wurden.
Sühnekreuze wurden als Strafe und Wiedergutmachung für ein begangenes Verbrechen aufgestellt – die Errichtung des Steins bedeutete zugleich ein öffentliches Geständnis der Tat. Die Geschichte, die zur Errichtung des Rudyszwałder Kreuzes führte, ist nicht überliefert, was es zu einem stillen Zeugen mittelalterlicher Rechtsprechung macht.
Das Kreuz steht an der Straße von Chałupki nach Krzyżanowice, neben dem Arnold-Gästehaus, fast an der Grenze zwischen Zabełków und Rudyszwałd – einem Dorf in der Gemeinde Krzyżanowice im Kreis Racibórz, in der Mitte der Mährischen Pforte, direkt an der tschechischen Grenze. Der Bach Bełk durchzieht die Gegend und mündet in der Nähe in die Oder.
Das Denkmal kann jederzeit und kostenlos besichtigt werden – es ist eine Station auf einem Rundgang durch die Gemeinde Krzyżanowice, kein Eintrittsobjekt mit Öffnungszeiten. Verbinden Sie den Besuch mit den Sehenswürdigkeiten der Umgebung: dem Aussichtsturm über die Odermäander in Zabełków oder dem Freilichtmuseum der Schwarzen Ulme in Roszków.
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