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Die ehemalige Dominikanerkirche St. Jakobus in Racibórz ist der einzige erhaltene Teil des früheren Dominikanerklosters und eines der ältesten Denkmäler der Stadt. Sie steht an der nordöstlichen Ecke des Marktes und lässt sich leicht in einen Rundgang durch die Altstadt einfügen.
Das Dominikanerkonvent in Racibórz entstand auf Initiative der Piastenherzöge um die Mitte des 13. Jahrhunderts; die erste Erwähnung der Kirche stammt von 1258. Die ältesten erhaltenen Teile des Langhauses werden etwa in die Mitte des 13. Jahrhunderts datiert, der Chor mit dem Wiederaufbau nach dem Stadtbrand um 1300 verbunden. Das Kloster wurde 1810 aufgehoben und seine Gebäude abgetragen; die Kirche blieb erhalten.
Nach dem Brand von 1637 war der Wiederaufbau 1655 abgeschlossen und brachte barocke Elemente in den Innenraum. Sehenswert sind der Altar der Gaschin-Kapelle mit schwarzem Marmor und einer alabasternen Kreuzigungsgruppe, der Jessebaum-Altar, Rokoko-Seitenaltäre und die spätbarocke Chorausstattung. Nach den Kriegsschäden von 1945 wurde der Innenraum 1958 mit neuen Wandmalereien und Glasfenstern restauriert.
Die Kirche steht am Markt in Racibórz und ist eine Filialkirche der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Vor dem Besuch aktuelle Gottesdienstzeiten und den Zugang zum Inneren prüfen. Der Rundgang lässt sich mit Pfarrkirche, Schloss und den Spuren der Racibórzer Dominikaner verbinden; für Kirche und Umgebung 30–45 Minuten einplanen.
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