Kirchen & Klöster
Die Rektoratskirche der seligen Jungfrau Maria und des heiligen Hyazinth in Klimontów gehört zu den wertvollsten Denkmälern der Spätrenaissance in der Woiwodschaft Heiligkreuz. Die frühere Dominikanerkirche und das Kloster wurden von Jan Zbigniew Ossoliński gestiftet und bilden bis heute einen markanten Komplex auf dem Hügel über dem Koprzywianka-Tal.
1613 erhielt Jan Zbigniew Ossoliński von Bischof Piotr Tylicki die Erlaubnis, Kirche und Kloster zu errichten. Die Kirche entstand 1617–1620, die Dominikaner kamen 1620. Die Konsekration erfolgte am 10. Juli 1633. Der Stifter wurde in der Vorhalle unter der Schwelle beigesetzt; seine sterblichen Überreste wurden 1999 bei Restaurierungsarbeiten entdeckt.
Die verputzte Backsteinkirche besitzt hohe Dächer, ein Pseudokreuzschiff, einen polygonalen Chor und eine Laternenkuppel über dem Narthex. Der Komplex wird den italienischen Meistern Casper und Sebastian Fodyga zugeschrieben. In einem Seitenaltar befindet sich ein verehrtes Bild der Gottesmutter mit dem Kind, neben dem zahlreiche Votivgaben erhalten sind.
Die Kirche steht in der św.-Heleny-Herman-Straße 2 in Klimontów. Seit 2006 ist sie eine Rektoratskirche. Da sie aktiv genutzt wird, kann der Zugang außerhalb der Gottesdienste möglich sein; vor der Anreise aktuelle Zeiten bei Pfarrei oder Diözese prüfen. Der Besuch lässt sich mit einem Rundgang durch Klimontów und der Kirche St. Josef verbinden; für den ehemaligen Dominikanerkomplex 45–60 Minuten einplanen.
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