Kirchen & Klöster
Die Zisterzienserabtei Koprzywnica gehört zu den wertvollsten Sakraldenkmälern in der Umgebung von Sandomierz. Das Kloster wurde 1185 gegründet, als Mönche aus Morimond in Frankreich hierher kamen. Die romanische Basilika des heiligen Florian bewahrt Quadersteinmauern, gotische Elemente und spätere barocke Ergänzungen. Der erhaltene Ostflügel des früheren Klosters ist der Höhepunkt.
Die Kirche wurde ab dem frühen 13. Jahrhundert aus sorgfältig behauenen Steinquadern errichtet. Im Inneren lohnen sich Kreuzrippengewölbe, gotische Wandmalereien, die barocke Fassade, Sakristei und Kapelle. Nach der Aufhebung der Abtei 1819 wurde die Kirche Pfarrkirche. Sie ist deshalb weiterhin ein lebendiger Ort des Gottesdienstes und kein reines Museum.
Vom früheren Kloster blieb der romanische Ostflügel mit dem Kapitelsaal erhalten. Sein Gewölbe ruht auf zwei Säulen in der Mitte des Raumes und macht die mittelalterliche Zisterzienserarchitektur anschaulich. Im Kapitelsaal befindet sich ein Lapidarium mit architektonischen Fragmenten. Neben der Kirche steht das ehemalige Abtshaus aus dem 17. Jahrhundert.
Der Klosterbereich kann nach vorheriger Anmeldung, meist mit Führung, besichtigt werden; die Basilika ist während der Gottesdienste und dazwischen zugänglich. Prüfen Sie aktuelle Zeiten und den Zugang vor der Reise bei der Pfarrei. Planen Sie 40–60 Minuten ein. Koprzywnica lässt sich gut mit Sandomierz, Klimontów und weiteren Stationen des Zisterzienserwegs verbinden.
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