Kirchen & Klöster
Die St.-Josef-Kollegiatkirche in Klimontów gehört zu den ungewöhnlichsten Barockkirchen Polens. Sie wurde von Kanzler Jerzy Ossoliński gestiftet; der Entwurf wird dem italienischen Architekten Wawrzyniec Senes zugeschrieben. Der 1643 begonnene Bau dauerte mit Unterbrechungen fast ein Jahrhundert und bewahrt so mehrere Phasen der Geschichte und den Ehrgeiz des Stifters.
Das elliptische Langhaus mit Umgang und Emporen schafft einen beinahe theatralischen Raum. Beachten Sie die Stuckarbeiten von Jan Chrzciciel Falconi, die barocke Ausstattung, großen Beichtstühle und die Krypta des Stifters. Folgen Sie dem Blick um die ganze Ellipse, statt nur die Fassade zu betrachten — so wird der architektonische Gedanke verständlich.
Die Kollegiatkirche hatte von Anfang an eine Pfarr- und Kollegiatfunktion. Der Bau wurde durch den Tod des Stifters, Kriege und Einfälle unterbrochen; 1741 erfolgte die Weihe, obwohl noch Arbeiten ausstanden. Dieser lange Prozess erklärt den eigenwilligen Charakter der Kirche.
Die Kollegiatkirche ist ein aktives Gotteshaus und kein Museum mit ganztägig garantiertem Zugang. Besuchen Sie sie außerhalb der Gottesdienste und prüfen Sie die aktuellen Regeln der Pfarrei. Für Fassade und Innenraum sollten Sie 30–45 Minuten einplanen. Klimontów lässt sich mit Sandomierz, Schloss Krzyżtopór und weiteren Denkmälern verbinden.
Czynna świątynia; dostęp do wnętrza zależy od nabożeństw i zasad parafii.
Brak regularnego zwiedzania biletowanego.
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