Kirchen & Klöster
Das Kloster Mstów ist eine befestigte Anlage der Regularkanoniker an der Warthe nahe Tschenstochau. Ihre Anfänge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück; heute prägen eine spätbarocke Basilika, Klostergebäude und frühere Befestigungen das Bild. Der Ort ist eine ruhigere Alternative zu den bekanntesten Wallfahrtsstätten der Region und bewahrt die Atmosphäre einer historischen Festung.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist das Heiligtum der Barmherzigen Muttergottes von Mstów. Im Inneren blieben elf Altäre, darunter der Hochaltar von 1742–1744, ein nach dem Jasna-Góra-Bild geschaffener Marienbild, ein Rokoko-Musikchor und eine Sakristeitür aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Sehenswert sind auch die Reste der romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert und die gotischen Keller.
Die früheren Befestigungen gehören zu den markantesten Elementen von Mstów. Eine Ringmauer mit Türmen umgibt Kloster und Kirche; elf der ursprünglich zwölf Türme sind erhalten. Ein Spaziergang an der Mauer zeigt die einstige Verteidigungsfunktion der Anlage und ihre Bedeutung im historischen Grenzraum Kleinpolens.
Das Heiligtum ist ein aktiver Ort des Gottesdienstes; besuchen Sie den Kirchenraum möglichst zwischen den Gottesdiensten und verhalten Sie sich ruhig. Prüfen Sie vor der Reise aktuelle Öffnungszeiten und den Zugang zum Klosterbereich. Planen Sie 30–45 Minuten für Kirche, Mauern und einen Spaziergang ein. Mstów lässt sich gut mit Tschenstochau, Olsztyn und dem Krakau-Tschenstochauer Jura verbinden.
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