Kirchen & Klöster
Die ehemalige Zisterzienserabtei in Kamieniec Ząbkowicki steht auf einem Hügel über der Glatzer Neiße an der Kirche Mariä Himmelfahrt. Die Anfänge des Klosters reichen ins 13. Jahrhundert zurück; seine Geschichte verbindet sich mit der Siedlung, dem Marienheiligtum in Bardo und einer größeren Kulturlandschaft. Der Ort verbindet Kloster und Palast der Marianne von Oranien.
Zum Komplex gehörten Kirche, Klostergebäude, Gutshof und Abtsgarten. Die Zisterzienser prägten die Entwicklung von Kamieniec und die Seelsorge an benachbarten Wallfahrtsorten, darunter Bardo. Die Kirche Mariä Himmelfahrt wird weiterhin genutzt, während frühere Klostergebäude heute andere Funktionen haben. Betrachte die Anlage als Teil des Landschaftsraums der Glatzer Neiße.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden auf dem Hügel Kunstwerke aus gefährdeten Kirchen und Museen eingelagert. Zur Geschichte gehört auch ein vom preußischen König gestiftetes Messgewand als Dank für die Hilfe der Mönche. Der frühere Barocke Abtsgarten wird nach einer eigenen Gemeindesatzung zugänglich gemacht und kann bei schlechtem Wetter oder Arbeiten geschlossen werden.
Der Zugang zu Kirche, Garten und früheren Klosterbereichen kann unterschiedlich geregelt sein; prüfe vor der Fahrt die Hinweise der Gemeinde und der Pfarrei. Für Abtei und Palast der Marianne von Oranien solltest du einen halben Tag einplanen. Bleibe im Garten auf den Wegen; vorübergehende Sperrungen sind möglich.
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