Denkmäler
Czerna, Kleinpolen
Die Teufelsbrücke in Czerna ist die Ruine einer Steinbrücke, die Einsiedler einer Karmeliter-Eremitage im 17. Jahrhundert über den Bach im Eliaszówka-Tal bauten. Das an ein römisches Aquädukt erinnernde Bauwerk ist heute eine von Wald überwachsene Ruine, durch die das Wasser in kleinen Kaskaden fließt. Eines der interessantesten Denkmäler der Krakauer Täler und ein gutes Ziel für einen kurzen Spaziergang vom Kloster der Unbeschuhten Karmeliten.
Gebaut wurde die Brücke 1671–1691. Sie führte von der Straße nach Siedlec zum Kloster und verband es mit dem Karmelitergut in Siedlec. Sie war rund 120 m lang, 18 m hoch und 9,5 m breit. Über der tiefen Schlucht ruhte sie auf etwa 2 m dicken Steinpfeilern – andere Quellen nennen 11 Bögen, der Wanderverband PTTK 13 –, hatte steinerne Brüstungen, und an Auf- und Abfahrt standen Heiligenfiguren.
Die Mönche nannten sie Engelsbrücke, die Einheimischen Teufelsbrücke – und dieser Name hat sich gehalten, heute auch amtlich. Schon 1843 war die Brücke im Mittelteil beschädigt, ab 1889, nachdem ein Teil des mittleren Bogens abgerutscht war, wurde sie gesperrt. Anfang des 20. Jahrhunderts schätzte man die Kosten einer Restaurierung auf 80 000 Kronen – sie fand nie statt.
Einer Sage nach versammeln sich hier einmal im Jahr alle Teufel und bösen Geister unter dem Vorsitz Luzifers, unterstützt von Beelzebub, während Hexen zuhören. Eine andere Legende erzählt von einem Schatz aus Gold, Silber und Diamanten, der unter der Brücke vergraben ist und vom Teufel bewacht wird. Und ein Geist lauert auf der Brücke den größten Sündern auf und trägt sie zum Teich Czarny Staw in Tenczynek, um sie dort zu ertränken.
Am gegenüberliegenden Ufer stehen die Ruinen einer Klosterpforte aus dem 17. Jahrhundert, einer Kapelle und des Siedlecer Tores. Hinter der Pforte lag ein Gebäude mit Gästezimmern, Stall und Wäscherei von 1673. Im Tal sind außerdem Reste der Mauer der Großen Klausur von 1672 erhalten, rund 4180 m lang, die über 150 Jahre die Einsiedeleien der Karmeliten von der Welt trennte. Ein Teil des Tals ist seit 1989 Naturschutzgebiet, das gesamte Tal gehört zum Landschaftspark Krakauer Täler.
Atrakcja plenerowa dostępna bez stałych godzin; ruiny ogląda się z drogi i pobliskich ścieżek. Nie wchodź na konstrukcję ani pod niestabilne fragmenty.
Wstęp bezpłatny.
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