Denkmäler
Die Teufelsbrücke in Czerna ist die Ruine einer Eremitenbrücke aus dem 17. Jahrhundert im Eliaszówka-Tal, nahe dem Kloster der Unbeschuhten Karmeliten. Die Steinkonstruktion erinnert an ein römisches Aquädukt: Sie war etwa 120 m lang, 9,5 m breit und 18 m hoch und ruhte über der Schlucht auf 13 Bögen. Die Brücke verband zwei Hügel der ehemaligen Einsiedelei und diente als Weg zwischen Kloster und den Besitzungen der Karmeliten.
Der Bau dauerte von 1671 bis 1691. Eremiten aus dem Kloster in Czerna errichteten sie; deshalb heißt sie in Quellen auch Eremitenbrücke. Ursprünglich wurde sie Engelsbrücke genannt, ab dem 19. Jahrhundert setzte sich jedoch der Name Teufelsbrücke durch. Wegen des fortschreitenden Verfalls wird sie seit 1889 nicht mehr genutzt. Heute sieht man die Reste eines Denkmals, keine begehbare Verbindung.
Lokale Geschichten erzählen von einem Treffen der Teufel und bösen Geister oder von einem Schatz unter der Brücke. Das sind Legenden zur Erklärung des ungewöhnlichen Namens, keine bestätigten historischen Tatsachen.
Die Ruine ist vom Weg aus zu sehen. Der Eintritt ist frei, feste Öffnungszeiten gibt es nicht. Da die Konstruktion instabil ist, darf man nicht auf die Bögen klettern oder unsichere Bereiche betreten. Durch das Eliaszówka-Tal führen Wander- und Radwege; PTTK nennt eine etwa 3,6 km lange Czerna–Czerna-Runde mit rund 1,5 Stunden Gehzeit. Verbinde den Besuch mit dem Kloster in Czerna und der Eliasquelle. Festes Schuhwerk ist wegen des unebenen Waldbodens sinnvoll.
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