Natur
Das Eliaszówka-Tal liegt zwischen Czerna und Paczółtowice bei Krzeszowice in der Krakau-Tschenstochauer Jura. Der am stärksten bewaldete Teil ist seit 1989 als Naturschutzgebiet geschützt und gehört zum Landschaftspark Krakauer Täler.
Im Tal findest du Buchenwälder, Kalksteinfelsen, Seitenschluchten und kleine Kaskaden. Am bekanntesten ist die Quelle des hl. Elias, auch Liebesquelle genannt; die Quelle des hl. Elizeusz liegt in der Nähe. Ihre markante Herzform macht sie zu einem lohnenden Ziel für einen kurzen Spaziergang. Das Wasser ist nicht zum direkten Trinken geeignet.
Die wichtigste historische Sehenswürdigkeit ist die Klosteranlage der Unbeschuhten Karmeliten in Czerna aus dem 17. Jahrhundert. Im Wald sind Reste ehemaliger Eremitagen und des Siedlecka-Tors erhalten. Über dem Talboden stehen die Ruinen der Teufelsbrücke aus dem 17. Jahrhundert, die einst das Kloster mit den Hügeln auf der anderen Seite verband. Kloster, Kirche und Museum sind eigene Besuchsziele und können unterschiedliche Öffnungszeiten haben.
Die klarste Route ist der rote Rundweg um das Tal: 3,6 km, etwa 1 Stunde 30 Minuten und 239 Höhenmeter. Start und Ziel liegen in Czerna; unterwegs kommst du am Kloster und an der Teufelsbrücke vorbei. Der Besuch ist kostenlos und ganzjährig möglich, doch die Waldwege können steil, steinig und nach Regen rutschig sein; für Rollstühle sind sie nicht geeignet. Plane 1,5–3 Stunden ein, parke nur an erlaubten Stellen und beachte die Beschilderung des Reservats.
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