Kirchen & Klöster
Im Eliaszówka-Tal bei Krzeszowice in der kleinpolnischen Gemeinde Krzeszowice verbirgt sich eine barocke Eremitage — die Einsiedlerklause der Unbeschuhten Karmeliten. Die Gründung von 1629 verdanken wir Agnieszka Firlej geborene Tęczyński, die im örtlichen Heiligtum beigesetzt wurde. Schon 1640 wurde die Kirche des Propheten Elija konsekriert, und heute dient das Kloster als doppeltes Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Skapulier und des heiligen Raffael Kalinowski.
Die Kirche ist geostet, mit Querhaus, Presbyterium und Schiff. Der Hochaltar birgt das Gemälde des biblischen Propheten Elija in der Wüste, gemalt vom Hofmaler König Władysław IV — Elija wird hier als Patron der gesamten Eremitage verehrt. Hinter dem Hochaltar, in der Verlängerung des Presbyteriums, liegt die innere Kapelle, der Chor der Mönche, ein Gebetsort der Ordensleute; über seinem Eingang ist ein Bild der Muttergottes zu sehen, die die Karmeliten und Karmelitinnen mit ihrem Schutzmantel bedeckt.
Die Fahrt von Krzeszowice dauert etwa ein Viertelstündchen, und der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das Eliaszówka-Tal verbinden. Die Klostermauern und der einsiedlerische Charakter des Ortes beeindrucken zu jeder Jahreszeit, und das Heiligtum verbindet das Erbe der karmelitanischen Reform mit der Verehrung von zwei Titeln — dem Skapulier und dem heiligen Raffael Kalinowski.
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