Festungen
Das Münsterberger Tor ist eines von zwei erhaltenen mittelalterlichen Torbauwerken in Grodkow und erinnert an die frühere Stadtbefestigung. Bei einem Altstadtrundgang zeigt der Turm, wie ein Verteidigungsbau später repräsentativ im Renaissance-Stil umgestaltet wurde.
Der Turm entstand in der Mitte des 14. Jahrhunderts als westliches Stadttor. Er ist aus Ziegeln gemauert, hat einen annähernd quadratischen Grundriss und bewahrt eine spitzbogige Durchfahrt. Sichtbar sind schmale Schießscharten, Fensteröffnungen, Ziegeldetails und ein Renaissanceaufsatz. Um 1600 wurde der Turm erhöht; weitere Arbeiten folgten im 19. und 20. Jahrhundert. Der Name verweist auf die frühere Straße nach Münsterberg.
Das Tor steht an der ul. Warszawska nahe der Fußgängerpromenade und der Pfarrkirche St. Michael. Es wird vor allem von außen besichtigt; regelmäßige Innenöffnungszeiten und eine Kasse sind nicht bestätigt. Die Außenbesichtigung ist kostenlos. Für die erhaltenen Mauern sind bequeme Schuhe sinnvoll; bei Verkehr und Veranstaltungen ist Vorsicht geboten.
Das Münsterberger Tor eignet sich als Ausgangspunkt für einen Rundgang durch Grodkow. Verbinden Sie es mit dem Lewin-Tor, dem Gefängnisturm, Mauerfragmenten, Marktplatz und Michaelskirche. Für einen Innenbesuch oder eine Veranstaltung prüfen Sie vorher aktuelle städtische Hinweise.
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