Festungen
Grodków, Oppeln
Grodków (Grottkau) hatte einst vier Stadttore mit Türmen. Zwei sind erhalten, und die Brama Ziębicka – das nach Ziębice (Münsterberg) benannte Tor – auf der Westseite des einstigen Mauerrings ist diejenige, durch die man noch immer unter einem gotischen Bogen hindurchgehen kann. Der Turm vereint zwei Stile: Unten ist er mittelalterlich, mit spitzbogiger Durchfahrt, oben krönt ihn eine Renaissance-Attika, die um 1600 hinzukam.
Grodków wurde Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet. 1344 ging die Stadt an die Breslauer Bischöfe über und wurde Hauptstadt des Herzogtums Grottkau. Damals ließ Bischof Preczlaw von Pogarell vier Tortürme errichten, darunter die Brama Ziębicka. Um 1600 wurde der Turm erhöht und erhielt seine Attika; weitere Arbeiten folgten 1866 und im 20. Jahrhundert. Derselbe Bischof ließ auch das nahe Nysa (Neisse), die Hauptstadt des bischöflichen Fürstentums, ummauern.
Der Turm steht an der ul. Wrocławska in der Flucht der einstigen Stadtmauer; im Norden und Westen schließen Wohnhäuser an.
Den Turm betrachten Sie von außen – ein paar Minuten genügen, wenn Sie nicht jedes Detail studieren wollen. Den Abort-Erker entdecken Sie auf der Nordseite weit oben. Gehen Sie danach quer durch die Stadt zum zweiten erhaltenen Tor, dem Löwener Tor (Brama Lewińska) auf der Ostseite an der ul. Elsnera: ebenfalls gotisch, ebenfalls mit Renaissance-Attika. Im Haus daneben wurde 1769 Józef Elsner geboren, der Lehrer Frédéric Chopins. Der Weg zwischen den Toren über den Marktplatz ist kurz, beide lassen sich bei einem Halt besichtigen.
Teren zewnętrzny dostępny bez stałych godzin; brak potwierdzonych regularnych godzin zwiedzania wnętrza.
Oglądanie bramy z zewnątrz: bezpłatne. Zasady wejścia do wnętrza i ewentualne wydarzenia: sprawdź przed wizytą.
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