Kirchen & Klöster
Die Lubliner Archikathedrale, den Heiligen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht, ist eine ehemalige Jesuitenkirche und ein wichtiges sakrales Denkmal der Stadt. Sie entstand 1586–1604 nach einem Entwurf von Jan Maria Bernardoni, teilweise inspiriert von Il Gesù in Rom. Barocke Malerei und illusionistische Architektur prägen den Innenraum.
Die wichtigsten Dekorationen sind Meyers Fresken des 18. Jahrhunderts. Zur Ausstattung gehören der Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert, Gemälde von Franciszek Lekszycki, ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert und das Trybunał-Kreuz aus der ehemaligen Pfarrkirche. Im linken Seitenschiff hängt das Bild der Weinenden Gottesmutter, das mit dem sogenannten Wunder von Lublin 1949 verbunden ist.
Die Jesuitenkirche wurde 1805 nach der Gründung der Diözese Lublin zur Kathedrale. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde sie wiederaufgebaut. In den Krypten befinden sich Gräber der Lubliner Bischöfe sowie eine Ausstellung von Gewändern und archäologischen Funden. Die Akustiksakristei ist für ungewöhnliche Klangeffekte bekannt; die Schatzkammer zeigt liturgische Goldschmiedearbeiten und Meyers Fresken.
Die Kirche selbst ist ein aktiver Gottesdienstraum und ohne Eintritt zugänglich, sofern religiöse Regeln beachtet werden. Akustiksakristei, Schatzkammer und Krypten gehören zu einem separaten Angebot und können kostenpflichtig sein; prüfen Sie Öffnungszeiten und Preise vor der Anreise. Adresse: Królewska 10.
Czynna świątynia; zwiedzanie poza nabożeństwami. Podziemia mogą mieć osobne godziny.
Brak regularnego biletu za wejście do świątyni; sprawdź zasady podziemi.
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