Zoos
Auf der grünen Insel Bolko, von der Oder umschlossen und direkt neben dem Zentrum von Oppeln, leben mehr als 1000 Tiere aus 227 Arten auf 30,31 Hektar. Der Zoo Opole gehört zu den 11 polnischen Gärten der Europäischen Zoovereinigung EAZA und zählt seit Jahren zu den am besten bewerteten Zoos des Landes.
Die Anfänge reichen bis ins Jahr 1912 zurück, als auf der Insel ein privates Gehege für Rehe, Pfauen und Fasanen entstand. Nach den Kriegsschäden wurde der Zoo im Juli 1953 wiedereröffnet. Schon in den 1950er Jahren gelang dem Garten als erstem in Polen die Zucht von Kragenbären und Rotschulterkängurus.
Oppeln ist einer von nur zwei polnischen Zoos mit Westlichen Flachlandgorillas — sie sind hier und in Warschau zu sehen — und der einzige mit Kalifornischen Seelöwen. Die meisten Anlagen stammen aus dem 21. Jahrhundert: das Giraffenhaus von 2002, das Seelöwenbecken von 2007, die Gehege werden immer naturnäher gestaltet.
Der Zoo ist überschaubar — ein voller Rundgang mit Kindern dauert 2–3 Stunden, unterwegs gibt es viele Picknickplätze und Spielplätze. Vom Bahnhof sind es rund eine Viertelstunde zu Fuß über die Insel Bolko, die selbst ein Park ist. Denken Sie an die Geschichte des Ortes: Das Hochwasser von 1997 richtete schwere Schäden an, und im Dezember 2012 zerstörte ein Brand das Amphibienhaus — beide Ereignisse zwangen zu Modernisierungen, die heute den Tieren zugutekommen.
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