Kirchen & Klöster
Die Kirche der Kreuzerhöhung in Malnia bildet eine ungewöhnliche Anlage auf zwei Ebenen: Über einer gemauerten Kirche aus Kalkstein steht eine aus Kostów bei Kluczbork versetzte Holzkirche. Das Gebäude liegt auf einer kleinen Anhöhe in der Gemeinde Gogolin und zählt zu den markantesten Sakraldenkmälern der Region Oppeln.
Die obere Kirche entstand 1801–1804 in Kostów als evangelische Franziskuskirche. Nachdem die örtliche Gemeinde sie 1965 aufgegeben hatte, wurde sie abgetragen und 1977–1978 in Malnia wiederaufgebaut. Die Bewahrung der Holzkonstruktion an einem neuen Ort ist das wichtigste Merkmal der Anlage.
Die untere Kirche der Kreuzerhöhung wurde 1976–1978 errichtet. Zum Gelände gehören außerdem eine Fatimagrotte, ein gemauerter Glockenturm sowie Kapellen zu Allerheiligen und für den seligen Józef Cebula. Der aus Malnia stammende Oblate starb in Mauthausen; Johannes Paul II. sprach ihn 1999 in Warschau unter den 108 Märtyrern des Zweiten Weltkriegs selig.
Die Kirche steht in der Polna-Straße 11 in Górażdże, Gemeinde Gogolin. Es handelt sich um einen aktiven religiösen Ort; den Innenbesuch bei der Pfarrei bestätigen und Gottesdienste meiden. Für beide Ebenen, Gelände und Kapellen 30–45 Minuten einplanen. In der Umgebung bieten sich das Schloss Rogów Opolski, der Annaberg oder Schloss Moschen an.
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