Aussichtspunkte
Auf dem Gipfel der Barania Góra, des zweithöchsten Berges der Schlesischen Beskiden (1.215 m ü. M.), steht ein 15 Meter hoher Stahlaussichtsturm. Er entstand in den 1990er Jahren als erster Bau dieser Art im gesamten Gebirgszug, fasst maximal 20 Personen und der Eintritt ist rund um die Uhr frei.
Von der Terrasse bietet sich ein Rundumblick von 360 Grad. Czantoria, Skrzyczne und Babia Góra liegen nah, bei klarer Sicht reichen die Blicke bis zur Hohen Tatra, zur Malá Fatra in der Slowakei und zum tschechischen Jeseník-Gebirge — Gipfel dreier Länder von einem einzigen Ort aus. Einer der Gründe, warum die Barania Góra das wichtigste Wanderziel dieses Teils der Schlesischen Beskiden bleibt.
Die in der Literatur oft genannte Höhe von 1.220 m bezieht sich auf den Vermessungspunkt am Betonobelisken auf dem Gipfel. Die Westhänge sind das Quellgebiet der Weichsel: Dort entspringen zwei der drei Quellflüsse des längsten polnischen Flusses, die Biała Wisełka und die Czarna Wisełka. Das Quellgebiet steht unter Schutz, die Hänge tragen Tannen- und Buchenwälder mit Fichtenanteil.
Zum Gipfel führt der blaue Weg von Wisła Czarne durch das Tal der Biała Wisełka sowie der aussichtsreiche grüne Weg von der Malinowska Skała. Beide Routen lassen sich mit längeren Wanderungen durch die Schlesischen Beskiden verbinden, sodass sich eine Tagestour mit Pause für die Aussicht gut planen lässt.
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