Berge & Gipfel
Die Malinowska Skała (1152 m ü. M.) ist ein Knotengipfel im Hauptkamm der Barania-Góra-und-Skrzyczne-Kette in den Schlesischen Beskiden. Hier treffen sich die Grenzen dreier Orte — Wisła, Szczyrk und Lipowa — sowie die historischen Grenzen zwischen Kleinpolen und Schlesien. Anfang des 18. Jahrhunderts vermerkte der Żywiecer Vögte Andrzej Komoniecki im „Dziejopis Żywiecki“, dass über den damals Skałka genannten Gipfel die Grenze der Herrschaft Żywiec verlief.
Der Massiv besteht aus charakteristischen Konglomeraten der Oberkreide, den sogenannten Malinowska-Skała-Konglomeraten — quarzhaltigen Gesteinen mit Bruchstücken von Schiefern und Graniten, die in anderen Teilen der Beskiden selten sind. Die Gipfelfelsbildung bildet eine kanzelförmige Konglomeratpartie mit den Maßen 6 × 14 × 5 m, die als Naturdenkmal geschützt ist. Knapp unter dem Gipfel liegt ein natürliches Tümpel von etwa 10 m Durchmesser, am grünen Weg öffnet sich der Eingang zur senkrechten Malinowska-Höhle, in der eine im Fels verankerte Leiter den Abstieg ermöglicht.
Der kahle Kamm bietet Rundumblick: auf Skrzyczne und die Czantoria-Kette, Babia Góra und Pilsko, die Kleinen und Inselbeskiden, bei guter Sicht auf die Tatra, die Niedere Tatra und die Malá Fatra mit Kriváň, bis hin zum Praděd im Sudetengebirge.
Der schnellste Aufstieg führt über den roten Weg von der Przełęcz Salmopolska: 4 km, etwa 1,5 Stunden. Vom Skrzyczne geht man auf dem grünen Weg 1 h 15 min, von der Barania Góra 1 h 50 min. Der Gipfel hat keinerlei Infrastruktur; Gastronomie und Toiletten bietet das Gasthaus Biały Krzyż am Sattel, wo es auch einen Parkplatz gibt. Auf den steilen Passagen scheitert der Kinderwagen.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Malinowska Skała in den Schlesischen Beskiden.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.