Berge & Gipfel
Über Brenna, auf einem Seitengrat des Kotarz in den Schlesischen Beskiden, erstreckt sich eine weite Lichtung, die auch Kotarska Polana genannt wird. Vom Rand aus sieht man das Panorama der umliegenden Kämmen: Skrzyczne, den Kamm von Stożek und Czantoria sowie die Gipfel auf der tschechischen Seite. Die Lichtung liegt auf 820–920 m ü. M. Markierte Wege führen zur Lichtung; vor dem Aufbruch sollten Wegzustand und aktuelle Hinweise geprüft werden.
Die erste Schäferhütte wurde hier bereits 1689 erwähnt, und zusammen mit Stary Groń bildete die Hala einst das größte Sennerzentrum in Brenna. Die Schafbeweidung dauerte bis in die 1960er Jahre; heute erscheinen Schafe nur noch gelegentlich, und eine kleine Bacówka-Hütte mit Bänken steht den Wanderern offen.
Am einfachsten steigt man auf dem blauen Weg von Brenna Hołcyna auf — etwa 1,5 Stunden Gehzeit. Von der Salmopol-Pass führt ein roter Weg zum Kotarz (974 m), wo eine Bacówka mit Bar und dem sogenannten Altar Europas steht. Weiter geht es über die Grabowa (907 m) zur Chata Grabowa mit Restaurant und dem Garten der Märchen mit Figuren slawischer Dämonen: Swaróg, Raróg, Światowid oder Utopiec. Die ganze Runde misst 11,5 km und dauert mit Pausen etwa 5 Stunden.
Die Lichtung und die umliegenden Grate haben das Interesse von Investoren geweckt — über das Schicksal der Hala wird gestritten, Informationen zu den Protesten finden sich am Weg.
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