Museen
In Cięcina in den Saybuscher Beskiden besteht die Holzsiedlung Sopki Stopki — ein Ort, an dem alte Goralenhäuser gerettet werden, während nebenan Schafe weiden. Der Name verbindet zwei Dinge: „Sopki" sind alte, kleine Hütten der Saybuscher Beskiden, „Stopka" ist der Familienname der Gründer. Die von der Stiftung Górom unterstützte Siedlung führt die Familie Stopka, Initiator war Jan Stopka.
Das Herz der Siedlung schlägt in der Schäferhütte. Die Weidezeit dauert von Mai bis August — genau dann kaufen Sie in der Hütte Oscypek, Schafsbutter und andere Käse. Die Schafe werden zweimal täglich gemolken, morgens und nachmittags, sodass sich der Besuch gut mit dem Zuschauen bei der Arbeit des Schäfers verbinden lässt. Die hier gepflegte Tradition reicht bis zu den Zeiten der Walachen zurück, die vor Jahrhunderten begannen, Schafe auf den gerodeten Bergweiden zu hüten.
Sopki Stopki ist mehr als ein Freilichtmuseum: Es finden Kräuterworkshops, Bau von Volksmusikinstrumenten, Papierschneide- und Bushcraft-Kurse statt. Die Siedlung wirkt auch an regionalen Veranstaltungen mit, etwa am Dziewięsił-Festival.
Die Siedlung liegt an der Ulica Św. Katarzyny in Cięcina, einem der ältesten Dörfer der Saybuscher Region — die Besiedlung reicht womöglich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Am bequemsten erreichen Sie sie mit dem Auto von Węgierska Górka oder Żywiec, und ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang an den umliegenden Hängen verbinden.
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