Natur
Łeba, Pommern
Die Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark bei Leba (Łeba), allen voran die Lontzkedüne (Wydma Łącka), sind das bekannteste Naturwunder der hinterpommerschen Küste: helle Sandberge von bis zu gut 40 Metern Höhe zwischen Ostsee und Lebasee, die jedes Jahr weiter landeinwärts ziehen und dabei den Wald begraben. Die Wanderung von Leba hinauf auf den Dünenkamm gehört zu den schönsten Ausflügen an der polnischen Ostsee – und lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Die Dünen liegen auf der Leba-Nehrung zwischen Ostsee und Lebasee (Łebsko), westlich von Leba. Laut Nationalpark ist das Feld der aktiven Wanderdünen etwa 5 km lang und 1 km breit; der gesamte Komplex beweglicher Dünen, wegen der Sandfarbe „weiße Berge“ genannt, umfasst über 500 ha.
Die Lontzkedüne – bis 1945 Lontzken Berg, polnisch heute Łączka oder Wydma Łącka – ist je nach Jahreszeit 30 bis 42 m hoch und gilt als höchste Wanderdüne Polens. Ihr Name erinnert an das Dorf Łączka, das der Sand nach Angaben des Parks einst verschüttet hat. Bis 1945 gehörte die Gegend zum Kreis Lauenburg in Pommern; Leba war damals schon ein beliebtes Seebad.
Die Lontzkedüne hat die Form einer Sichel, deren Arme nach Osten zeigen. Die Westseite steigt lang und flach an, die Ostseite fällt kurz und steil ab. Ab etwa 5 m/s Wind rollen die Sandkörner den flachen Hang hinauf und rieseln hinter dem Kamm hinab – so bewegt sich die Düne nach Osten, laut Nationalpark um bis zu mehr als zehn Meter im Jahr. Im Frühjahr und Sommer wächst sie in die Höhe, Herbst- und Winterstürme machen sie flacher und schneller. Bei kräftigem Wind „raucht“ der Kamm, und man hört den Sand „singen“.
Sehenswertes
Ausgangspunkt ist Leba. Mit dem Auto erreichst du Leba aus Deutschland über Stettin (Szczecin), die S6 und Lauenburg (Lębork); von Danzig sind es etwa 110 km. Vom kostenpflichtigen Nationalpark-Parkplatz in Rumbke (Rąbka) führt der Weg durch den Kiefernwald am Museum des früheren Raketenversuchsgeländes vorbei. Von der Ortsmitte Leba sind es rund 8 km pro Strecke. Der Rundweg „Alt-Leba – Strand – Lontzkedüne“ des Nationalparks beginnt an der Ruine der Nikolaikirche, führt zur Hälfte am Strand entlang und dauert ohne Pausen etwa drei Stunden. In der Saison fahren Elektrowagen eines privaten Anbieters von Rumbke Richtung Düne; Schiffe über den Lebasee verkehren derzeit nicht.
Plane 4–5 Stunden ein, nimm Wasser, Sonnenschutz und eine Windjacke mit. Kinderwagen sind auf dem Sand ungeeignet.
Ja – die Dünen sind ganzjährig zugänglich und außerhalb der Saison fast menschenleer. Im Winter sind Wind und Flugsand am stärksten, nach Stürmen sieht die Landschaft oft ganz neu aus. Der Aussichtsturm in Rumbke ist vom 12. bis 23. Oktober 2026 wegen Bauarbeiten geschlossen; die Elektrowagen fahren nur in der Saison.
Mai, Juni und September bieten angenehmes Wetter und weniger Andrang; im Juli und August lohnt es sich, früh zu starten, bevor sich der Parkplatz füllt und der Sand heiß wird. Am späten Nachmittag treten Rippelmarken und Dünenkanten auf Fotos besonders schön hervor. Der Weg ist flach, aber lang und über weite Strecken sandig – für Rollstühle ungeeignet. Auf der Düne gibt es weder Kiosk noch Toiletten, versorge dich also vorher in Leba oder in Rumbke.
In der Nähe
In Leba lohnen die Ruine der Nikolaikirche am Beginn des Rundwegs und ein Bummel am Hafen. Am zweiten Tag geht es in den Westen des Parks: zum Leuchtturm Scholpin (Czołpino) mit seiner Düne, ins Freilichtmuseum Klucken (Kluki) und auf den Revekol (Rowokół).
Teren dostępny cały rok, na szlaku od godziny przed wschodem do godziny po zachodzie słońca; meleksy tylko w sezonie, wieża w Rąbce zamknięta 12–23.10.2026.
Opłata za wstęp na szlaki SPN obowiązuje od 1 maja do 30 września; poza sezonem bez opłat, dzieci do 7 lat bezpłatnie.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026
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