Natur
Die Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark bilden eine der ungewöhnlichsten Landschaften an der polnischen Küste. Vom Wind bewegter Sand formt helle Rücken und Hügel zwischen Ostsee, Wald und dem Łebsko-See. Der beliebteste Zugang führt von Rąbka bei Łeba in Richtung Łącka-Düne.
Die Dünen gehören zur Gardno-Łeba-Nehrung. Ihr Sand wird ständig vom Wind verlagert, deshalb verändern sich Form und Lage der Dünen mit der Zeit. Von den höheren Abschnitten sieht man das Meer, den Łebsko-See und den Küstenwald. Es handelt sich nicht nur um einen Fotopunkt, sondern um einen lebendigen Naturprozess, den man ausschließlich von den markierten Wegen aus beobachten sollte.
Eine empfohlene Variante ist die etwa 15,1 Kilometer lange Runde Stara Łeba – Meeresufer – Łącka-Düne – Stara Łeba. In Rąbka lässt sich die Wanderung mit einem Besuch der Museumsfiliale des Nationalparks und des Aussichtsturms am Łebsko-See verbinden. Je nach Kondition und Wetter sollte man den größten Teil des Tages einplanen.
Der Park ist von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung zugänglich; Besucher dürfen nur markierte Wege und Pfade nutzen. Vom 1. Mai bis zum 30. September wird im Schutzbezirk Rąbka eine Eintrittsgebühr erhoben. Prüfe vor der Anreise die aktuellen Preise und Regeln auf der Website des Parks. Nimm Wasser, Sonnenschutz und bequeme Schuhe mit und kontrolliere die Wettervorhersage. Das Gehen im Sand ist anstrengender als auf festem Untergrund.
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