Technikdenkmäler
Der Leuchtturm Czołpino steht am Rand der Wanderdünen des Slowinzischen Nationalparks, umgeben von Küstenwald und weit entfernt vom Trubel der Badeorte. Der Turm wurde im Januar 1875 vollendet; von seiner Galerie blicken Sie auf die Küstenlinie und die Sandberge, die Jahr für Jahr etwas mehr Wald verschlucken.
Der Turm ist gut 25 Meter hoch, doch die Lage überrascht: Sie erreichen ihn über einen Waldweg, Kilometer von der nächsten Bebauung entfernt. Vom Parkplatz in Czołpino führt der Lehrpfad „Latarnia“ durch den Küstenkiefernwald – für den Hin- und Rückweg planen Sie etwa eine Stunde ein. In der Saison ist der Turm für Besucher geöffnet; oben eröffnen sich Blicke auf die Küste und die Wanderdünen.
Etwa einen Kilometer vom Turm steht die Osada Latarników, ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller und knapp 600 m² Nutzfläche, entworfen 1871 – noch vor dem Bau des Turms. Jahrzehntelang legten die Wärter diesen Weg durch den Wald täglich zurück, bei jedem Wetter. In der Ferne, auf der Lebaer Nehrung, liegt Boleniec – ein ehemaliges Fischerdorf, das vom gewanderten Sand vollständig begraben wurde, der beste Beweis dafür, wie weit die Dünen hier wirklich wandern.
Mit dem Auto fahren Sie bis zum Parkplatz an der Straße nach Czołpino, weiter geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das Gebiet liegt im Slowinzischen Nationalpark, daher gilt eine Eintrittskarte für den Park, für den Turmaufstieg ist eine separate Karte nötig. Am besten fotografieren Sie morgens oder am späten Nachmittag, wenn die Tagesgäste aus Leba und Stolpmünde verschwunden sind.
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