Küste
Kołobrzeg an der Mündung der Parsęta ist der größte Kurort Hinterpommerns und eine Stadt mit dem Status eines Heilbads: Atemwegs-, Kreislauf- und Gelenkerkrankungen werden hier mit örtlichen Solequellen und Heilschlamm behandelt. Mehr als 43 Tausend Menschen leben hier (2024), im Sommer vervielfacht sich die Bevölkerung. Das Stadtrecht erhielt die Stadt 1255.
Der Strand gehört nicht zu den breitesten, ist aber nach der Sanierung in den Jahren 2010–2012 sauber und gepflegt, mit dem für die Ostsee typischen goldfarbenen Sand. Entlang des Ufers führt die Flaniermeile Aleja Nadmorska, auf der man lebenden Möwen und ihren skulpierten Abbilden begegnet: den Möwenfiguren Mewy Mariana, die die ganze Stadt schmücken. Am Steg und an den zentralen Zugängen ist es am vollsten; ruhigere Abschnitte warten am Stadtrand.
Die Seebrücke ist 220 Meter lang und in der Saison kostenpflichtig. Daneben steht ein für Besucher geöffneter Leuchtturm, und vom Hafen mit Marina starten Ausflugsschiffe. An der Aleja Nadmorska steht seit 1963 das Denkmal der Vermählung Polens mit dem Meer, das an die Zeremonie vom 18. März 1945 erinnert, als der Soldat Franciszek Niewidziajło symbolisch eine Fahne in die Wellen tauchte.
Der Strand liegt am Bulwar Jana Szymańskiego (Straße Mickiewicza), wenige Minuten vom Leuchtturm und den Befestigungen der einstigen Festung entfernt.
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