Denkmäler & Hügel
An der steilen Zamkowa-Straße, an der Kreuzung mit der Żydowska-Straße, zwischen dem Marktplatz von Sandomierz und der Burg, steht ein Denkmal, das niemand gleichgültig passiert: ein Ring von etwa einem Meter Durchmesser, eingesetzt mit einem großen Auge aus gebändertem Feuerstein. Das Ganze wiegt 80 Kilogramm, das steinerne „Auge" allein 30 Kilogramm.
Das Denkmal verweist auf den Rohstoff, der einst in der Gegend abgebaut wurde und heute vor allem den Schmuck ziert. Autor ist der Sandomierzer Künstler Cezary Łutowicz, Pionier der Verwendung von gebändertem Feuerstein im Goldschmiedehandwerk — seine Werkstatt liegt dem Denkmal gegenüber, wo er seit rund 50 Jahren handgefertigte Stücke schafft. Gebänderter Feuerstein ist eine Zierform des Feuersteins mit konzentrischer, regelmäßiger Anordnung dunkler und heller Schichten, deren Muster kein anderes Gestein wiederholt.
Der Ring ist zu einem der erkennbaren Symbole der Stadt und zur Kulisse für Fotos nahezu jedes Besuchers geworden. Die Umgebung macht den Rest: Wenige Schritte führen zum Marktplatz, zur Kathedrale und zur Burg, ein längerer Spaziergang kann zu den Pfefferbergen führen, die den östlichen Rand des Panoramas von Sandomierz rahmen, das 2017 zum Denkmal der Geschichte erklärt wurde.
Das Denkmal steht frei zugänglich und kann rund um die Uhr das ganze Jahr besichtigt werden, ohne Tickets und Zäune. Am bequemsten erreichen Sie es zu Fuß vom Marktplatz — die Zamkowa-Straße führt zum Fluss Weichsel hinab, den Rückweg planen Sie bergauf über die Żydowska-Straße, mit einem Blick in die Werkstatt und die umliegenden Läden.
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