Märkte & Altstädte
Die Umgebung des Marktplatzes von Sandomir bildet eines der vollständig erhaltenen Ensembles mittelalterlicher Bürgerbebauung in Polen: Die hier ab dem 15. Jahrhundert errichteten Bürgerhäuser haben in ihren Kellern ein System unterirdischer Gänge, in denen sich die Bewohner oft vor Feinden versteckten. Jede Fassade am Ring verbirgt eine eigene Geschichte.
Der Bobola-Konvikt (Rynek 5) beherbergte Schüler des benachbarten Collegium Gostomianum; erhalten ist ein Gemälde von 1600 mit Christus als Richter. Im Oleśnicki-Haus (Rynek 10) erarbeiteten 1570 Lutheraner, Calvinisten und Böhmische Brüder ein gemeinsames polnisches Bekenntnis — ein Markstein der Religionsgeschichte der Republik; vom Hof gelangt man in die Unterirdische Touristenroute. Das Haus des Griechen Kojszor (Rynek 23) bewahrt die ursprüngliche Raumstruktur und zählt zu den wertvollsten Bauten der Stadt. Im Haus „Pod Ciżemką“ (Rynek 27) haben sich im Obergeschoss des Restaurants eine Holzdecke und ein Renaissance-Biforium erhalten.
nMarktplatz, gotisches Rathaus, Opatower Tor, Burg, Kathedrale und Unterirdische Route liegen nah beieinander. Achten Sie auf die unterschiedlich breiten Fassaden, die den Verlauf mittelalterlicher Parzellen bewahren.nn## In der PraxisnDer Marktplatz ist ganzjährig frei zugänglich. Innenräume und Unterirdische Route haben eigene Öffnungszeiten und Tickets; aktuelle Details erhalten Sie bei der Touristinformation. Planen Sie 1,5–2 Stunden ein.GetYourGuide
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