Kirchen & Klöster
Die Kathedralbasilika Mariä Geburt in Sandomierz ist eine gotische Kirche auf dem Domhügel und eines der wertvollsten Denkmäler der Stadt. Ihr Inneres verbindet die Stiftung Kasimirs des Großen mit späterer barocker Ausstattung und außergewöhnlichen ruthenisch-byzantinischen Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Sie gehört zu jedem Rundgang durch das historische Sandomierz.
Die Kirche entstand um 1350–1370 auf Veranlassung Kasimirs des Großen und wurde 1382 geweiht. Zunächst war sie eine Stiftskirche, seit 1818 ist sie Kathedrale. 1960 erhielt sie den Titel Basilica minor. Ihre Geschichte ist auch mit Bischof Wincenty Kadłubek und Sandomierz als wichtigem kirchlichem Zentrum verbunden.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit sind die ruthenisch-byzantinischen Wandmalereien im Presbyterium und an den Wänden aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sehenswert sind außerdem der Hochaltar aus schwarzem Intarsienmarmor, Rokoko-Seitenaltäre von Maciej Polejowski, Gemälde von Michael Willmann und der Zyklus Martyrologium Romanum von Karol de Prevot. Gotische Architektur und barocke Ausstattung bilden einen starken Kontrast.
Die Kathedrale ist eine aktive Kirche; besichtige sie außerhalb der Gottesdienste und prüfe aktuelle Hinweise auf der Website der Pfarrei. Für den Innenraum solltest du etwa 30–45 Minuten einplanen. Danach lohnen sich Długosz-Haus, Opatower Tor und Marktplatz als wichtigste Stationen der Altstadt.
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