Gärten
Goczałkowice-Zdrój ist eines der wenigen Dörfer Polens mit vollem Kurstatus, und sein Kurpark, angelegt Anfang des 20. Jahrhunderts, bildet die grüne Achse des Ortes am Stausee Goczałkowice. Die Heiltraditionen reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als hier die ersten Bäder, eine Trinkhalle, ein Kurhaus und eine Pension entstanden. 1932 kam der Zusatz „Zdrój" offiziell in den Ortsnamen.
Das Herz des Parks ist die alte Trinkhalle von 1862 in Fachwerkbauweise — das älteste Gebäude des Kurortes. Früher schmückten sie Perlmutteinlagen, im Inneren stand ein Marmorbecken auf steinernen Sockeln. Heute bietet sie fünf Heilwässer an: Józef, Jan, Stefan, Helena und Józefina, unter anderem bei Atemwegs- und Nervenerkrankungen eingesetzt.
Nach der Revitalisierung 2010–2015 im Wert von rund 2,5 Mio. PLN hat der Park neue Kleinarchitektur erhalten: durchbrochene Pavillons, eine Sonnenuhr, Schachtische, einen Außenfitnessbereich und ein Magnesium-Natrium-Sole-Gradierwerk. Beim historischen Holzrestaurant Zdrojowa steht ein Brunnen, aus dem Wasser aus Fischmäulern sprudelt. Die breite Promenade an der Uzdrowiskowa-Straße führt durch den Park bis zum Teich Maciek.
Der Park ist das ganze Jahr rund um die Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos, ebenso die Parkplätze an der Uzdrowiskowa- und Parkowa-Straße. Von der Promenade erreichen Sie zu Fuß alle Sanatorien, was mobilitätseingeschränkte Kurgäste schätzen. Der Kurort ist auf orthopädische, neurologische und rheumatische Erkrankungen spezialisiert.
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