Gärten
Der Kurpark umfasst 16 Hektar im Süden von Busko-Zdrój und ist das grüne Herz des Kurortes, der für seine schwefelhaltigen Wasser berühmt ist, deren Geruch die Kurgäste seit fast zwei Jahrhunderten begleitet. Die landschaftsgärtnerische Anlage entstand im 19. Jahrhundert nach einem Entwurf des Gärtners Ignacy Hanusz, den Bau des Badehauses — der ersten Badeeinrichtung — vertraute man dem italienischen Architekten Henryk Marconi an.
Initiator war General Feliks Rzewuski, Pächter der Stadt, der hier die erste Naturheilanstalt begründete. Der Park erlebte Geschichte: Nach der Schlacht bei Grochowiska zogen sich 1863 Aufständische des Januaraufstands durch ihn zurück, 1905 versteckten sich hier Verschwörer und Mitglieder der Polnischen Militärorganisation. Erst 1952 wurden Eintrittskarten abgeschafft.
Im Zentrum steht das Sanatorium Marconi von 1936 mit einem Konzertsaal für 170 Personen und einer Trinkhalle. Daneben befindet sich die Konzertmuschel, die Allee der Sterne erinnert an Künstler des Busker Festivals: Krystyna Jamroz, Krzysztof Penderecki, Wiesław Ochman, Krzesimir Dębski und Bogusław Kaczyński. Im Westteil entstand im 21. Jahrhundert das Gradierwerk — das zweitgrößte in Polen.
Der Park ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos. Proben der Schwefelwasser gibt es in der Trinkhalle, und ein Spaziergang kann auf der repräsentativen Mickiewicz-Allee enden, die zum Marktplatz einer Stadt führt, die seit 1287 Stadtrecht besitzt.
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