Natur
Am Rand von Busko-Zdrój, an der Straße Stawowa gleich beim Dorf Łagiewniki, zeigt das Nida-Land seine geologische Besonderheit: Hügel aus freiliegendem Gips, durchzogen von Karstspalten, den sogenannten „Schwalbenschwänzen“. Dies ist Zimne Wody — ein Gelände, dessen Name unmittelbar von den Austreten kalten Wassers aus dem Gips stammt.
Hauptattraktion des Ortes sind die geologischen Aufschlüsse von Gips mit Karsterscheinungen — ein landesweit seltener Anblick, der daran erinnert, dass sich unter den waldfreien Hügeln des Nida-Landes eine raue, mineralische Welt verbirgt. Auf den Hügeln wächst trockenheitsliebende und wärmeliebende Vegetation, Informationstafeln beschreiben die örtlichen Tier- und Pflanzenarten. Das hier austretende Wasser gilt als wohlschmeckend und an heißen Tagen erfrischend.
Seile erleichtern den Aufstieg auf die Hügel, und ein hölzerner Aussichtsturm lässt das ganze Umland überblicken; an seinem Fuß stehen Picknickunterstände. Das Gelände ist rund um die Uhr, ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei. Der Ort wird immer wieder als künftiges Naturschutzgebiet vorgeschlagen — umso mehr gilt es, hier Ordnung zu halten und auf den Pfaden zu bleiben.
Von der Straße mit dem Wegweiser zum Schutzgebiet geht man rund 600 m zu Fuß. Nach dem Besuch zurück ins Zentrum von Busko: Der Kurpark liegt 2,6 km entfernt, das berühmte Sanatorium Marconi 2,7 km. Für weitere Ausflüge bieten sich Wiślica (ca. 15 km) oder Szydłów mit seinen mittelalterlichen Mauern (22,5 km) an.
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