Denkmäler & Hügel
An der Flaniermeile von Busko-Zdrój, vor dem Kulturzentrum, das seinen Namen trägt, sitzt ein Mann mit Gitarre auf einer Bank in Form eines Greifenhalses. Es ist Wojciech Belon — Liedermacher und Poet des Ponidzie, Mitgründer der Wolna Grupa Bukowina und eine der markantesten Stimmen des polnischen Liedguts mit Gedichten.
Belon wurde am 14. März 1952 in Kwidzyn geboren, doch ab 1965 lebte seine Familie in Busko-Zdrój, wo der spätere Liedermacher Schule und Gymnasium durchlief. Er sang von den Bergen, vom Vergänglichsein und von gewöhnlichen Menschen; Busko fand Eingang in seine „Ballade vom Bäcker Cześ", dessen Bäckerei am hiesigen Markt stand. Der Durchbruch kam im Sommer 1971: Mit Grażyna Kulawik, einer Freundin aus dem Buskoer Gymnasium, sang er auf der Giełda Piosenki Turystycznej in Szklarska Poręba das Lied „Ponidzie" und gewann einen der Hauptpreise — so begann die Wolna Grupa Bukowina.
Die Bronzeskulptur schuf der Tarnauer Bildhauer Jacek Kucaba; die Bank wurde im September 2008 aufgestellt. Belon starb am 3. Mai 1985 in Krakau, wurde aber in Busko-Zdrój auf dem Pfarrfriedhof bei der Kirche der Unbefleckten Empfängnis beigesetzt. Von der Bank sind es wenige hundert Meter zum Kurpark und zum denkmalgeschützten Sanatorium Marconi — gut in einen Spaziergang durch den Kurort einbaubar.
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