Museen
Warschau, Masowien

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Audio-Spaziergang durch Warschau — 13 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
13 Stationen 90 Min. 2,9 km
Das Museum der Geschichte Polens in Warschau (Muzeum Historii Polski) gehört zu den größten Museen des Landes und steht in einem monumentalen Neubau auf der Zitadelle Warschau (Warszawa). Es will tausend Jahre polnischer Geschichte erzählen, mit dem Schwerpunkt auf den Freiheitstraditionen des Landes. Die Dauerausstellung ist zwar noch im Aufbau, ein Besuch lohnt sich aber schon jetzt: für Sonderausstellungen, Kino und Veranstaltungen und vor allem für die kostenlose Dachterrasse mit Blick über die Weichsel und die Skyline der Stadt.
Gegründet wurde das Museum am 2. Mai 2006. Lange wurde ein Standort gesucht, im Gespräch waren unter anderem das Sächsische Palais und Wilanów. 2015 entschied sich die Regierung für die Zitadelle, direkt neben dem neuen Museum der Polnischen Armee. Die Zitadelle selbst ist eine russische Festung aus den Jahren 1832–1834, mit der der Zar Warschau nach dem Novemberaufstand kontrollieren wollte. Der Bau des Museums begann 2018 und wurde im August 2023 abgeschlossen. Entworfen hat ihn das Warschauer Büro WXCA.
Das Gebäude hat über 44.000 m² Fläche, vier oberirdische und zwei unterirdische Geschosse. Die ersten Besucher kamen am 29. September 2023. Die Sammlung umfasst heute mehr als 52.000 Objekte.
Die Dauerausstellung ist noch im Bau. Laut Museum soll sie 2027 eröffnen, bis dahin sind nur Sonderausstellungen zu sehen. Fertig wird sie rund 8.000 m² umfassen, mit etwa 3.600 Originalobjekten und 400 Kopien und Repliken in sechs Galerien:
Den roten Faden bilden Freiheit, Identität und zivilisatorischer Wandel.
Für Sonderausstellung und Terrasse reichen anderthalb bis zwei Stunden. Am besten kombinierst du den Besuch mit dem Museum der Polnischen Armee, das nur etwa 100 Meter entfernt liegt, und einem Rundgang über die Zitadelle mit Hinrichtungstor und dem Museum des X. Pavillons. Wenn die Dauerausstellung 2027 eröffnet, dürfte das Haus zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Warschaus gehören. Im Winter wird die Terrasse bei schlechtem Wetter geschlossen, und im Dezember ist es schon gegen 15:30 Uhr dunkel.
Mit der Metro M1 bis Dworzec Gdański, dann durch das Żoliborz-Tor (ul. Dymińska 13, geöffnet 6–22 Uhr), das auch für Rollstuhlfahrer gut geeignet ist. Von den Haltestellen Most Gdański und Park Traugutta erreichst du das Neustädter Tor. Mit dem Auto geht es nur über die Uferstraße Wybrzeże Gdyńskie Richtung Zentrum in die Tiefgarage, die 6 Złoty pro Stunde kostet. Die Altstadt liegt rund 2 Kilometer südlich. Aus Berlin bist du mit dem Eurocity in etwa fünf bis sechs Stunden in Warschau.
Zeiten gültig bis 6. Dezember 2026
Pon., śr.–pt. 10.00–18.00, sob.–nd. 10.00–19.00, wt. nieczynne (poniedziałki otwarte w czasie wystawy do 6.12.2026); kasy i ostatnie wejście godzinę przed zamknięciem.
Wystawa czasowa 'Za czym kolejka ta stoi?': 20 zł, ulgowy 10 zł, rodzinny 30 zł; w piątki i święta państwowe wstęp wolny; taras bezpłatny.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026