Seen & Gewässer
Die Grunwaldbrücke gehört zu den bekanntesten Elementen der Breslauer Stadtsilhouette und ist zugleich ein interessantes technisches Denkmal. Sie entstand zwischen 1908 und 1910 als Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und den wachsenden östlichen Stadtteilen. Die feierliche Eröffnung fand am 10. Oktober 1910 statt.
Das Besondere ist weniger die Größe als vielmehr die Konstruktion. Es handelt sich um eine stählerne Hängebrücke, die von massiven gemauerten Pylonen getragen wird. In städtischen Materialien wird darauf hingewiesen, dass sie die einzige Hängebrücke der Welt ist, deren Haupttragbänder aus flach übereinanderliegenden Stahlblechen bestehen. Der Entwurf wurde nach einem 1904 begonnenen Wettbewerb ausgewählt. Die Bauarbeiten führte die Firma Beuchelt aus Zielona Góra aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke beschädigt und anschließend wiederaufgebaut.
Betrachten Sie die Brücke nicht nur beim Überqueren. Gute Perspektiven auf ihre Silhouette und die Pylone bieten die Oderufer und benachbarte Brücken. Die Grunwaldbrücke ist weiterhin eine stark befahrene Verkehrsachse mit Straßenbahnen und Autos. Fotografieren Sie deshalb nur von Gehwegen und ausgewiesenen Bereichen. Der Besuch lässt sich gut mit dem Słowacki-Park, dem Nationalmuseum und dem Panorama von Racławice verbinden.
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