Aussichtspunkte
Auf dem Gipfel der Kikula, auf Slowakisch Trojak genannt (845 m ü. M.), steht ein Bauwerk, neben dem jeder wie ein Kind wirkt: die Liebesbank mit den Abmessungen 5,3 mal 3 Meter. Offiziell trägt sie den Namen Lavička lásky a rodiny — Bank der Liebe und der Familie. Der Gipfel erhebt sich über das polnische Zwardoń und das slowakische Skalité, an der Grenze zwischen Schlesischem und Saybuscher Beskiden.
Der Name Trojak stammt daher, dass dieser Ort einst der Dreiländerpunkt der historischen Grenzen von Polen, Böhmen und Ungarn war. Der originale Grenzstein von 1914 steht einige Dutzend Meter hinter der Schutzhütte an der Informationstafel — ein Abstecher lohnt sich, nachdem man die Bank ausprobiert hat.
Der kürzeste Weg führt über den roten Wanderweg von Zwardoń Myto: 1,3 Kilometer und etwa 30 Minuten Gehzeit, begleitet von Panoramen der Beskiden schon unterwegs. Alternativen sind der grüne Weg aus dem Zentrum von Zwardoń (etwa 2 Kilometer und eine Stunde) sowie eine Runde über den Sołowy Wierch — rund 8 Kilometer und knapp 3 Stunden.
Das Auto stellt man auf dem Parkplatz in Zwardoń Myto an der ehemaligen Grenze ab. Die Bank liegt bereits auf slowakischer Seite, im Schengenraum überschreitet man die Grenze jedoch ohne Formalitäten auf dem Wanderweg. Am besten wirkt der Ort an einem wolkenlosen Tag, wenn das Panorama die Kämme beider Beskidenzüge umfasst.
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