Natur
Bei Żarki, am Nordrand der Krakau-Tschenstochauer Jura, endet die Tschenstochauer Hochebene abrupt: zur Urstromtal der Warthe fällt hier eine steile Felsstufe von etwa 70 Metern Höhe ab – die Jura-Cuesta, eines der anschaulichsten Beispiele dieser Landform in Polen.
Eine Cuesta ist eine steile, asymmetrische Stufe, die entsteht, wo Gesteinsschichten unterschiedlicher Widerstandsfähigkeit unterschiedlich schnell abgetragen werden. Hier treffen die harten Kalksteine der Hochebene auf die weichen Tone unter dem Warthetal – dieser Kontrast schuf die Felsstufe, die heute im Geopark der Nordjura geschützt ist. Wer den Steig aus der Distanz betrachtet, sieht gewissermaßen den geologischen Aufbau der Erde im Querschnitt.
Die beste Panorama auf die Stufe und das Warthetal bietet der Hügel Laskowiec (391 m über dem Meeresspiegel) an der Straße Nr. 792 Richtung Jaworznik. Der Ort ist bei Paraglidern beliebt; am Aussichtspunkt warten Picknickbänke mit Tischen und ein kostenloser Parkplatz.
Am Parkplatz auf der Cuesta stehen die Ruinen der dachlosen Stanislaus-Kirche, und in der Nähe wächst die Babka-Linde – ein über 500 Jahre alter Baum. Das Gelände ist kostenlos rund um die Uhr und ganzjährig zugänglich, erreichbar über die ul. Kościuszki in Żarki.
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