Natur
gmina Niegowa, Schlesien
Der Geopark Nördlicher Jura ist kein einzelner Punkt auf der Karte, sondern ein weit verstreutes Geotourismusgebiet im Norden des Krakau-Tschenstochauer Jura, unter anderem rund um Olsztyn bei Częstochowa. Das Polnische Geologische Institut hat dafür einen geotouristischen Führer und eine Karte mit den interessantesten Orten herausgegeben – von Kalksteinfelsen bis zu Höhlen. Eher Stoff für mehrere Ausflüge als für einen einzigen Nachmittag.
Die Hügel hier bestehen aus Jurakalk, den Wasser gelöst und zu freistehenden Felstürmen, Felsfenstern, Karren und Höhlen geformt hat. Vielerorts durchbricht der nackte Kalk eine Lössschicht und bildet weithin sichtbare weiße Kämme. Einige Höhlen sind wichtige Winterquartiere für Fledermäuse, in manchen leben auch Sommerkolonien.
In den Felsen des Burgbergs von Olsztyn liegt eine große Grotte, die mit einem Labyrinth in den Fels gehauener Verliese verbunden ist – eine Theorie leitet den Ortsnamen vom deutschen „Hohlstein“ ab. Das Schutzgebiet Sokole Góry wurde bereits 1953 eingerichtet und 2023 auf fast 223 ha erweitert.
Wählen Sie für einen Tag zwei oder drei Ziele – die Burg in Olsztyn, Biakło und Sokole Góry lassen sich zum Beispiel zu Fuß verbinden. Für Höhlen braucht man eine Taschenlampe, Schuhe mit gutem Profil und Vorsicht; im Winter bleiben Sie bitte draußen, um überwinternde Fledermäuse nicht zu stören. Kostenlose geotouristische Führer und Karten stellt das Polnische Geologische Institut auf seiner Website bereit – am besten vor der Reise herunterladen.
Eintritt frei
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