Natur
Der Geopark Nördlicher Jura ist ein entstehendes Geotourismusgebiet in der Krakau-Tschenstochauer Jura. Er umfasst sieben Gemeinden: Mstów, Olsztyn, Przyrów, Janów, Poraj, Żarki und Niegowa. Kalkstein, der vor mehr als 150 Millionen Jahren in einem warmen Meer entstand, bildet heute Felsen, Karsthöhlen, Quellen und Steinbrüche. Es ist eine verstreute Landschaft für Erkundungen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto.
Zu den interessanten Orten gehören der Felsen Biakło, der „Kleine Giewont“, die Quelle Stoki sowie die Höhlen Towarna, Niedźwiedzia und Głęboka. Die Zugangsregeln unterscheiden sich; manche Höhlen sind nur mit Führung oder saisonal zugänglich. Hinzu kommen Burgruinen in Olsztyn, Bobolice und Mirów, Aussichtspunkte bei Żarki und Bildungsangebote in Podlesice.
Im Kalkstein sind unter anderem Ammonitenfossilien erhalten. Die Höhlen sind Fledermausquartiere und können im Winter während des Winterschlafs geschlossen werden. Neben Karstformen entdeckt man alte Steinbrüche, Kalköfen und Burgen am Adlerhorst-Pfad. Planen Sie einzelne Stationen statt des gesamten Gebiets an einem Tag.
Das Polnische Geologische Institut stellt Karten und einen Führer zum Geopark Nördlicher Jura bereit. Die meisten Stationen liegen an markierten Wander- oder Radwegen; Parkplätze, Eintritt und Öffnungszeiten hängen von der Attraktion ab. Prüfen Sie die Regeln der ausgewählten Höhle, Burg oder Bildungseinrichtung vor der Anreise. Natürliche Standorte sind meist kostenlos, Führungen können kostenpflichtig sein.
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