Landschaftsparks
Waldenburg, Niederschlesien
Schloss Książ (Fürstenstein) steht auf einem Felssporn über dem Durchbruchstal der Pełcznica (Polsnitz) – und genau diese fast alpine Landschaft im Stadtgebiet von Wałbrzych (Waldenburg) schützt der Landschaftsschutzpark Fürstenstein. Auf 3155 Hektar liegen tiefe Schluchten, Buchenwälder, die Ruinen der mittelalterlichen Burgen Alt-Fürstenstein und Cisy (Zeisburg) sowie ein gefluteter Steinbruch, das Daisy-Seechen. Markierte Spazierwege beginnen direkt in den Waldenburger Stadtteilen Podzamcze und Szczawienko.
Gegründet wurde der Park am 28. Oktober 1981 durch Beschluss des Wojewodschaftsrats in Wałbrzych. Er umfasst 3155,4 ha, die Pufferzone weitere 5933 ha. Er liegt im Waldenburger Vorgebirge auf dem Gebiet von Wałbrzych, Świebodzice (Freiburg in Schlesien) sowie der Gemeinden Stare Bogaczowice, Dobromierz und Świdnica. Der höchste Punkt erreicht 481 m zwischen Poniatów und Pogorzała, der tiefste (rund 270 m) liegt an der Strzegomka in Dobromierz. Der Park gliedert sich in drei Landschaftszonen: Dobromierz rund um einen Stausee, Książ mit den Flussdurchbrüchen und Lubiechów mit kuppigen Hügeln.
In den Wäldern dominieren Eichen-Hainbuchenwald, bodensaurer Bergbuchenwald und Erlenwald. Erhebungen zählen 181 bis 229 Pflanzenarten, 29 davon geschützt, besonders reich vertreten sind Moose und Flechten. Die Parkverwaltung hat Lehrpfade angelegt: das „Tal der Rhododendren", den Naturlehrpfad „Daisy-Seechen" und den Natur- und Geschichtspfad „Hochberg-Weg", benannt nach den früheren Besitzern von Fürstenstein. Durch den Park führen zudem Wanderwege, etwa der Weg der Piastenburgen, sowie markierte Spazierwege ab Wałbrzych-Podzamcze und Szczawienko.
Die schönste kurze Runde beginnt in Wałbrzych-Szczawienko oder Podzamcze: Der rote Spazierweg führt zur Ruine Alt-Fürstenstein, über den Hügel Skiba und durch die Szczawnik-Schlucht zurück. Planen Sie dafür 2–3 Stunden ein, mit Schlossbesichtigung einen ganzen Tag. Die Wege in den Schluchten sind teils steil und nach Regen rutschig – Schuhe mit gutem Profil sind sinnvoll. Wälder und Schutzgebiete sind frei zugänglich, bezahlt wird nur für Schloss und Gestüt. Das Daisy-Seechen erinnert an Fürstin Daisy von Pless, die letzte Besitzerin von Schloss Fürstenstein; am Ufer stehen noch Reste ihres Aussichtsturms. Das Schutzgebiet liegt in der Gemeinde Świdnica und ist am einfachsten von Pogorzała aus zu erreichen.
Eintritt frei
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Landschaftsschutzpark Fürstenstein.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.
5.0· 1 Bewertungen
Piękne miejsce na spacery!
Bewertungen stammen von angemeldeten Nutzern und werden sofort veröffentlicht (mit automatischem Filter). Wir prüfen nicht, ob der Autor den Ort besucht hat; Bewertungen, die gegen unsere Bedingungen verstoßen, entfernen wir nach Meldung oder Prüfung. Neueste Bewertungen zuerst.