Kirchen & Klöster
Ziębice (Münsterberg), Niederschlesien
Am Westrand der Altstadt, an der ul. Wałowa, steht eine Kirche, die von oben wie ein Kreuz mit gleich langen Armen aussieht. Sie gehörte den Kreuzherren mit dem Roten Stern, die in Ziębice (Münsterberg) seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Hospital führten. Der heutige Barockbau entstand 1726–1730.
Die ursprüngliche Kirche wurde um 1270 als Hospitalkapelle der Kreuzherren errichtet. Die heutige Kirche entstand im Barockstil völlig neu auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, mit rechteckigem Turm an der Südseite. Nach der Aufhebung des Ordens 1810 diente sie als Militärmagazin. 1864 übernahmen sie die Elisabethinnen, seit 1972 ist sie Pfarrkirche, betreut von der Gesellschaft Christi. Die früheren Klostergebäude sind heute ein Krankenhaus.
1730 malte Johann Jacob Eybelwieser für diese Kirche „Die Auffindung des Kreuzes durch Kaiserin Helena“, bestellt vom Breslauer Ordensmeister Jacob Mathes. Das Bild kam später in die Hedwigskirche im nahen Krzelków, wo es bis heute hängt.
Die Kirche liegt wenige Gehminuten vom Markt. Den Innenraum sehen Sie vor oder nach der Messe. Eine Viertelstunde genügt; zum Patschkauer Tor und zur Basilika St. Georg sind es wenige Gehminuten.
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