Kirchen & Klöster
Pelplin, Pommern
Im Schatten der riesigen Kathedrale übersieht man leicht eine kleine Backsteinkirche mit verzierten Stufengiebeln. Die Fronleichnamskirche in Pelplin entstand um 1417 und gehört zum ehemaligen Zisterzienserensemble, das als Geschichtsdenkmal Polens ausgewiesen ist. Für Generationen von Einwohnern war sie – und nicht die Klosterkirche – „ihre“ Kirche.
Der gotische Bau entstand, als die Zisterzienserabtei in Pelplin blühte. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde er Pfarrkirche des Dorfes, das um das Kloster wuchs – die Mönche hatten ihre große Kirche, die Dorfbewohner brauchten eine eigene. Rund um die Kirche liegt ein Friedhof mit Gräbern vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Bereits 1885 wurde sie im deutschen Inventar der Bau- und Kunstdenkmäler Westpreußens beschrieben und gezeichnet.
Die Kirche steht am plac Mariacki 3 zwischen den Kuriengebäuden, etwa 150 Meter von der Kathedrale. Ein Rundgang dauert 10–15 Minuten, innen ist sie meist zu den Gottesdiensten geöffnet. Verbinden Sie den Besuch mit der Kathedrale und dem Gutenberg-Bibel-Museum – alle drei liegen nur Gehminuten voneinander entfernt. Das schönste Foto des Giebels gelingt vom Platz aus, wenn das Backsteinmauerwerk in der Nachmittagssonne leuchtet.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Fronleichnamskirche in Pelplin.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.