Aussichtspunkte
Marienburg, Pommern
Das Panorama der Marienburg vom linken Nogat-Ufer ist das klassische Bild der Ordensburg in Marienburg (Malbork). Es ist der Blick, den du von Postkarten und Bildbänden kennst. Vom Westufer siehst du alles auf einmal: Hochschloss, Mittelschloss mit dem Hochmeisterpalast, die runden Türme des alten Brückentors und die langen Backsteinmauern, die sich im Wasser spiegeln. Der Aussichtspunkt kostet nichts, ist rund um die Uhr zugänglich und liegt nur wenige Gehminuten von den Burgkassen entfernt.
Die Marienburg war von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens und gehört seit 1997 zum UNESCO-Welterbe. Aus der Nähe, von der Stadtseite, lässt sich die riesige Anlage kaum erfassen. Erst vom gegenüberliegenden Ufer wird ihr Aufbau verständlich: links das Mittelschloss mit den hohen Dächern von Großem Remter und Hochmeisterpalast, in der Mitte das Hochschloss mit seinem Turm, unten am Wasser die Basteien der früheren Brücke. Bei Windstille verdoppelt die Nogat das ganze Bild.
Der einfachste Weg führt über die Fußgängerbrücke St. Adalbert (Most św. Wojciecha) direkt an der Burg. Schon von der Brücke gelingen gute Fotos, das typische Postkartenmotiv hast du aber erst am Westufer rund um die Wałowa-Straße im Stadtteil Kałdowo. Das grasbewachsene Ufer zieht sich an der Nogat entlang, sodass du leicht einen ruhigen Platz findest, auch für ein Weitwinkel- oder Panoramafoto.
Nicht verwechseln: Der neue Nogat-Boulevard, benannt nach dem Denkmalpfleger Maciej Kilarski, der den Wiederaufbau der Burg nach dem Zweiten Weltkrieg leitete, verläuft auf der Burgseite, von der Fußgängerbrücke Richtung Stadtstrand und Nordpark. Ein schöner Spaziergang mit Bänken und Aussichtspunkten, doch von dort siehst du die Burg seitlich und von unten, nicht als Gesamtpanorama.
Für den Blick reichen 20–40 Minuten, mit Uferspaziergang etwa eine Stunde.
Marienburg liegt rund 60 Straßenkilometer südöstlich von Danzig (Gdańsk) an der Bahnstrecke Danzig–Warschau. Mit dem Zug ist die Stadt daher bequem zu erreichen, viele kombinieren den Besuch mit einem Aufenthalt in Danzig. Vom Bahnhof gehst du zu Fuß zur Burg und weiter über die Fußgängerbrücke.
Mit dem Auto parkst du am besten auf dem Parkplatz an der Wałowa-Straße. Die Stadt beschreibt ihn als Parkplatz „hinter der Brücke, an der Fußgängerbrücke“, also genau auf der Aussichtsseite. Laut städtischem Tourismusportal (Stand: Oktober 2026) ist er rund um die Uhr gebührenpflichtig: 10 zł für die erste Stunde, jede weitere 10 zł, Tagesticket 40 zł. Der Aussichtspunkt selbst ist kostenlos und hat keine Öffnungszeiten.
Unbedingt, wenn du ohnehin die Burg besuchst. Ein paar Minuten Umweg genügen für das schönste Gesamtbild der Anlage. Danach wartet die Burg selbst (eigene Eintrittskarten und Öffnungszeiten) gleich hinter der Brücke. In Laufweite liegen außerdem die Reste der im Krieg weitgehend zerstörten Altstadt: Pfarrkirche St. Johannes, das gotische Alte Rathaus, Marientor und Töpfertor sowie der neugotische Wasserturm.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Panorama der Marienburg vom Nogat-Ufer.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.
Geprüft: Oktober 2026