Festungen
Das Projekt Riese im Eulengebirge und unter Schloss Fürstenstein war ein großes, unvollendetes Bergbau- und Bauvorhaben NS-Deutschlands aus den Jahren 1943–1945. Heute sind nur ausgewählte, von getrennten Betreibern vorbereitete Wege zugänglich, darunter Osówka, Włodarz, Rzeczka und die Stollen unter Fürstenstein. Es handelt sich nicht um ein einziges Objekt mit einem gemeinsamen Ticket.
Osówka bei Głuszyca verbindet unterirdische Gänge mit erhaltenen Bauten an der Oberfläche. Włodarz zeigt Stollen auf zwei Ebenen, darunter geflutete Bereiche; Rzeczka bietet die kürzere Route der Walimer Stollen. Unter Schloss Fürstenstein führt der Weg durch zwei unterirdische Ebenen. Andere Orte wie Soboń, Sokolec und Jugowice bleiben weitgehend geschlossen — betreten Sie keine nicht freigegebenen Grubenbaue.
Der Bau beruhte auf Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen. Tausende Menschen starben an Erschöpfung, Krankheiten, Gewalt und den Arbeitsbedingungen. Beim Besuch sollte man berücksichtigen, dass die Stollen auch Erinnerungsorte und nicht nur militärische Kuriositäten sind.
Jede Route hat einen eigenen Betreiber, eigene Tickets und Zeiten; informieren Sie sich getrennt über Osówka, Włodarz, Rzeczka und Fürstenstein. Unter Tage herrschen meist 6–8 °C, hohe Feuchtigkeit sowie unebene oder schlammige Wege. Tragen Sie warme Kleidung und feste Schuhe. Für ein Objekt reicht etwa eine Stunde, für mehrere ein ganzer Tag.
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