Berge & Gipfel
Der Berg Miedzianka im Heiligkreuzgebirge ist ein felsiger Kalkgipfel von etwa 354 m über dem Meeresspiegel in der Gemeinde Chęciny. Das Massiv steht als Naturreservat unter Schutz und ist für Felsaufschlüsse, Karsterscheinungen und zahlreiche Spuren des historischen Erzbergbaus bekannt.
Auf der Miedzianka sind alte Abbaustellen, Schächte und Vertiefungen des Erzabbaus erhalten. Zu den regionalen Mineralen gehören Azurit, Malachit und Bleiglanz. Kalkfelsen und Bergbauspuren prägen die Landschaft; Schächte, Stollen und Höhlen sollten aus Sicherheitsgründen nicht eigenständig betreten werden. Das Reservat schützt Natur sowie geologische und historische Zeugnisse.
Am Fuß des Berges befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude die 2008 eingerichtete Muzealna Izba Górnictwa Kruszcowego. Die Ausstellung behandelt Minerale und Gesteine der Region Chęciny sowie die Geschichte des Erz- und Gesteinsabbaus. In der Nähe beginnt ein markierter geologischer Lehrpfad, sodass sich Museumsbesuch und Rundgang über das Massiv gut verbinden lassen.
Über die Miedzianka führt der gelb markierte Weg Wierna Rzeka–Chęciny; der Aufstieg kann bei der Museumskammer beginnen. Es handelt sich um ein Naturreservat, nicht um einen vollständig ausgebauten Park. Vor der Anreise sollten aktueller Wegverlauf und Zugangsregeln geprüft werden. Festes Schuhwerk tragen, markierte Wege nutzen und Abstand von ungesicherten Gruben halten. In der Umgebung liegen die Burg Chęciny, die Raj-Höhle und das Freilichtmuseum Tokarnia.
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