Museen
Elbing, Ermland-Masuren
Das Kunstzentrum Galeria EL in Elbing (Elbląg) zeigt zeitgenössische Kunst in der gotischen ehemaligen Dominikanerkirche St. Marien – der früheren evangelischen Marienkirche der Elbinger, einem der ältesten Bauwerke der Stadt. Backsteinpfeiler, Epitaphe und Grabplatten im Boden bilden die Kulisse für Ausstellungen der Avantgarde. Die Galerie gehört zu den fünf offiziellen Top-Sehenswürdigkeiten Elbings und hat eine Geschichte, die auch deutsche Besucher berührt.
Elbing liegt rund 60 km südöstlich von Danzig (Gdańsk) an der S7, aus Berlin sind es etwa 550 km. Mit der Bahn kommst du über Danzig oder Marienburg (Malbork). Die Galerie liegt in der Altstadt, ul. Kuśnierska 6, rund 100 Meter vom Markttor und wenige Gehminuten von der Nikolaikirche entfernt.
Dominikaner aus Krakau erhielten 1238 vom Landmeister des Deutschen Ordens, Hermann Balk, das Recht zur Niederlassung in Elbing; um 1246–1248 begann der Kirchenbau. Der Prußenaufstand (1260–1274) unterbrach die Arbeiten, nach einem Stadtbrand um 1288 wurde die Kirche erweitert, im 14. Jahrhundert kam ein zweites Schiff hinzu. Ein Brand im Jahr 1504 zerstörte Hauptschiff und Giebel, beim Wiederaufbau entstanden die Netzgewölbe. 1542 verließen die Dominikaner die Stadt; der Rat übergab die Gebäude den Protestanten, und als Marienkirche diente der Bau bis 1945 dem lutherischen Gottesdienst. In den letzten Kriegsmonaten brannte die Kirche aus, der Wiederaufbau begann erst nach 1959.
1961 bat der Künstler Gerard Kwiatkowski die Stadt um die Kirchenruine als Atelier. Als Gründungsdatum gilt der 24. Juli 1961, als er hier mit Janusz Hankowski eine gemeinsame Ausstellung eröffnete. Berühmt wurde die Galerie durch die Biennale der Raumformen (Biennale Form Przestrzennych, 1965–1973): internationale Pleinairs, aus denen Metallskulpturen im ganzen Stadtgebiet hervorgingen und die unter anderem von der UNESCO gewürdigt wurden. Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe finanzierte die Denkmalpflege den Wiederaufbau der Kirche, der 1970 abgeschlossen war.
1974 ging Kwiatkowski nach Deutschland, wo er als Gerhard Jürgen Blum-Kwiatkowski arbeitete. Die Galerie war 1976–1982 wegen Renovierung geschlossen; 1988 fanden hier die ersten Computerkunst-Workshops Polens statt. In der Ruine spielte einst ein Jazzclub – heute setzt das Festival Jazzbląg diese Tradition fort.
Stand: Oktober 2026 (laut Preisliste der Galerie):
Die Startseite der Galerie nennt die Öffnungstage nicht einheitlich – kurz vorher prüfen lohnt sich.
Ja – schon wegen des Gebäudes. Die Galerie ist ein gutes Ziel bei Regen und im Winter 2026/27, wenn die Turmterrasse der Nikolaikirche geschlossen ist. Plane 45–90 Minuten ein und verbinde den Besuch mit der Altstadt, dem Archäologisch-Historischen Museum und dem Boulevard am Elbingfluss.
Codziennie 10:00–17:00, kasa do 16:30 (stan na październik 2026 wg cennika galerii – sprawdź przed wizytą).
Bilet normalny 15 zł, ulgowy 8 zł, rodzinny 25 zł (min. 3 os., maks. 2 dorosłych), grupowy 6 zł/os. (>10 os.), KDR i osoby z niepełnosprawnościami 3 zł; oprowadzanie 50 zł po rezerwacji.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
GetYourGuide
Erlebnisse, Tickets und Touren in Elbing — online buchbar.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Kunstzentrum Galeria EL (ehem. Marienkirche), Elbing.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.
Geprüft: Oktober 2026