Kirchen & Klöster
Die Basilika der Archikathedrale St. Johannes des Täufers in der Świętojańska 8 gehört zu den wichtigsten Kirchen Warschaus. Nach dem Warschauer Aufstand wurde sie in masowischer Gotik wiederaufgebaut. Sie liegt in der Altstadt.
Die erste sichere Erwähnung stammt aus dem Jahr 1339, 1398–1406 wurde die Kirche zur Stiftskirche erhoben. Sie blieb mit dem Königsschloss und wichtigen Ereignissen der polnischen Geschichte verbunden. Am 3. Mai 1791 legten König und Abgeordnete hier den Eid auf die Verfassung vom 3. Mai ab. 1944 wurde die Kathedrale nach dem Fall des Aufstands gesprengt; etwa 90 Prozent der Mauern gingen verloren. Der Wiederaufbau erfolgte 1947–1952 unter Jan Zachwatowicz und Stanisław Marzyński.
In der Baryczka-Kapelle befindet sich ein Kruzifix mit dem Wundertätigen Jesus; die Kapelle Johannes des Täufers birgt den Sarkophag von Kardinal August Hlond und ein Gemälde von Michael Willmann. In den Krypten liegen masowische Fürsten, Warschauer Erzbischöfe, der letzte polnische König Stanisław August Poniatowski, Gabriel Narutowicz, Henryk Sienkiewicz und Ignacy Jan Paderewski.
Die Kirche ist aktiv und kostenlos zugänglich; Besichtigungen dürfen Gottesdienste nicht stören. Die Krypten haben eigene Öffnungszeiten und können während Messen geschlossen sein. Am Tag der Überprüfung galten 10:00–17:00 Uhr montags bis samstags und 15:00–17:00 Uhr sonntags. Prüfen Sie aktuelle Angaben des Museums der Erzdiözese Warschau und der Pfarrei. Planen Sie etwa 30–60 Minuten ein.
Świątynia dostępna codziennie w ciągu dnia; zwiedzanie nie odbywa się w trakcie Mszy św. — aktualny grafik nabożeństw publikuje strona parafii
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