Burgen
Die Burg Iłża, auch Burg der Krakauer Bischöfe genannt, ist eine malerische Ruine auf einem Hügel über dem Iłżanka-Tal. Ihr auffälligstes Element ist der hohe zylindrische Turm, ergänzt durch Mauerreste und Teile der ehemaligen Festung. Die Burg liegt am Südrand der Stadt und lässt sich gut mit einem Rundgang durch Iłża verbinden.
Der Bau der steinernen Festung begann wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts. Die Burg diente den Krakauer Bischöfen als Sitz und später auch als Residenz und Verwaltungszentrum. Im 14. Jahrhundert wurde die gotische Anlage erweitert; in den folgenden Jahrhunderten kamen weitere Wehr- und Wohnbauten hinzu.
Während der schwedischen Invasion von 1656 wurde die Burg beschädigt, später jedoch wieder aufgebaut. Nach einem Brand zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlor sie ihre Funktion als Residenz und verfiel allmählich. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte Fürst Tadeusz Lubomirski die Burg und übergab sie einer Gesellschaft zum Schutz historischer Denkmäler. 2021 wurden am oberen Schloss umfangreiche Bau- und Konservierungsarbeiten durchgeführt.
Sehenswert sind der zylindrische Turm, die erhaltenen Mauern und der Grundriss der oberen Burg. Das Regionalmuseum in Iłża bietet Führungen durch die Ruinen an und öffnet den Turm mit Aussichtsterrasse. Der Zugang kann jedoch von aktuellen Arbeiten und Besuchsregeln abhängen. Prüfen Sie vor der Anreise die Website des Museums oder der Tourist-Information.
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