Der Weichsel-Radweg ist eine Route entlang der gesamten Weichsel, die die Beskiden mit der Flussmündung in Danzig verbindet. Er umfasst bereits mehr als 1000 Kilometer und soll letztendlich etwa 1200 km lang sein. Er führt durch 8 Woiwodschaften und gehört zu den beliebtesten Radwegen Polens, ist aber noch nicht überall fertiggestellt — am besten ausgebaut ist er im Süden des Landes. Die Route führt auch durch Goczałkowice-Zdrój und berührt dabei die Gebiete um den Goczalkowice-Stausee.
Der Route liegt das Prinzip der Fischgräte zugrunde: Die Hauptroute soll leicht und für jeden Nutzer vollständig befahrbar sein, von ihr zweigen Schleifen ab — markierte lokale und regionale Wege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, die zu den Attraktionen der Umgebung führen. Die Route ist nicht nur für Radfahrer gedacht: Sie kann zu Fuß bewältigt werden, im Winter sogar auf Langlaufski. Markiert wird sie mit R4-Schildern: einer orangefarbenen Tafel mit dem Logo des Weges und einem schwarzen Fahrrad.
In der Woiwodschaft Schlesien ist die Route 80 Kilometer lang und führt vom Bahnhof Wisła Uzdrowisko bis zum Dorf Dankowice an der Grenze zu Kleinpolen. Ursprünglich begann der Weg an der Staumauer des Czerniańskie-Stausees in Wisła Czarne, nach Änderungen im Jahr 2018 wurde der Start jedoch zum Bahnhof verlegt, damit die Route für Bahnreisende zugänglich ist. Der bekannteste Punkt des schlesischen Teils ist die Staumauer des Goczalkowice-Stausees. Der Weg führt über Asphaltstraßen mit unterschiedlichem Verkehrsaufkommen sowie über Schotterwege, was für Rennräder eine Herausforderung sein kann. Zu den Städten an der Route gehören Oświęcim, Krakau, Tarnobrzeg, Puławy, Warschau, Włocławek und Thorn.
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