Andere
Die ganzjährig geöffnete Rodelbahn am Nordhang des Góra Żar (761 m ü. M.) zählt zu den spektakulärsten Abfahrten in den Kleinen Beskiden. Die Strecke besteht aus rund einem Dutzend profilierter Rampen und Kurven mit ziemlich spitzen Winkeln, und die Fahrt selbst wird mit einer Jahrmarktbahn verglichen — mit dem Unterschied, dass der Passagier die Geschwindigkeit mit seiner eigenen Bremse dosiert. Der Start liegt bei der Bergstation der Standseilbahn, unweit des ehemaligen Meteorologiegebäudes.
Bequem geht es mit der 2004 eröffneten Standseilbahn auf den Żar: 1300 Meter Strecke legt sie in 5,5 Minuten zurück. An der Bergstation warten Gastronomiepunkte, ein Restaurant und Ferngläser mit beschriebener Panoramatafel. Vom Gipfel reicht der Blick über das Saybuscher Becken mit dem Saybuscher See, während die Westhänge des Berges direkt zum Żywiecer See abfallen.
Die Bahn arbeitet das ganze Jahr — im Winter gleicht die Umgebung einer verschneiten Märchenlandschaft, und der Blick reicht durch die kahlen Bäume noch weiter. Die Regeln sind klar: Kinder fahren ausschließlich mit Erwachsenen, alleinige Fahrten sind ab vierzehn Jahren möglich. Der Berg verbindet Rodelfahrten mit dem Skisport — in der Wintersaison betreiben zwei Schlepplifte und Pisten entlang davon ihren Betrieb.
Auf den Gipfel führt auch die 1979 gebaute Asphaltstraße, die nur autorisierten Fahrzeugen vorbehalten ist, sowie zwei Wanderwege. An der Talstation der Bahn gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz, am einfachsten lassen Sie das Auto in Międzybrodzie Żywieckie stehen und fahren mit der Bahn hinauf.
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