Natur
Die Paddeltour auf der Nida umfasst rund 102 km eines sanften Tieflandflusses in der Region Ponidzie, von der Brücke der Landesstraße 7 bis zur Mündung in die Weichsel unterhalb von Nowy Korczyn. Als Ursprung gilt die Biała Nida; beide Arme — Biała und Czarna — messen zusammen etwas über 150 km.
Die Nida fließt durch die Nida-Senke, entlang des Landschaftsparks Nadnidziański und von Natura-2000-Gebieten. Im Sommer erwärmt sich das Wasser auf bis zu 27 °C, und der Fluss zählt zu den sonnigsten Polens — Paddeln und Baden lassen sich gut verbinden. Die Route gilt als leicht; hinderlich sind nur Reste alter Mühlen, umgestürzte Bäume und Sandbänke, die manchmal ein kurzes Tragen des Kajaks erfordern.
Am Start in Sobków steht eine gotische Ritterburg, die heute ein Hotel beherbergt; auf halber Strecke lohnt ein Abstecher nach Pińczów, weiter unten warten Chroberz mit Übernachtungsmöglichkeiten und Wiślica mit Stiftskirche, Długosz-Haus und romanischen Resten. Das abschließende Nowy Korczyn ist eine alte Stadt voller Denkmäler direkt an der Mündung. Entlang des Flusses gibt es Zeltplätze — u. a. unterhalb von Wiślica und in Jurków.
Die beste Saison ist der Sommer; im Frühjahr tritt der Fluss über die Ufer und verteilt sich in starken Mäandern auf die Wiesen. Die Fahrt lässt sich bequem in 4–5 Tagesetappen teilen; Vorräte gibt es in Sobków, Motkowice und Brzeźno. Bei Kilometer 77 kreuzt die Route die Gleise der Schmalspurbahn „Expres Ponidzie“ — eine sommerliche Zusatzattraktion.
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