Andere
Als die Zisterzienser im 12. Jahrhundert auf polnische Gebiete kamen, wurden ihre Klöster zu Zentren der Kultur, der Wirtschaft und der Kontakte mit Westeuropa. Der Zisterzienserweg, im September 1990 in der Abtei Mogiła bei Krakau ins Leben gerufen, verbindet heute von Pommern bis Schlesien verstreute Abteien; er trägt den Status einer Europäischen Kulturroute und ist im Gelände mit Kreuzen mit abgerundeten Armen markiert.
Ununterbrochen leben die Zisterzienser seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Mogiła und Szczyrzyc; nach Jahren der Unterbrechung kehrten sie nach Jędrzejów und Wąchock zurück. Unter der Obhut des Ordens bleiben auch drei weitere Kirchen: die Kathedrale von Oliwa, der romanische Bau in Sulejów und die Abtei in Henryków, wo seit 1993 das gemeinsame Noviziat der polnischen Zisterzienser besteht.
Unter den Dutzenden Objekten des Weges ragen die romanischen Anlagen von Wąchock und Sulejów hervor sowie das barocke Krzeszów mit dem Piasten-Mausoleum und Kapellen. Lubiąż ist die größte Zisterzienserabtei Europas — ihre Mauern liegen noch heute in den Händen einer Stiftung, die sie restauriert. Trzebnica beeindruckt als eine der prächtigsten Anlagen des 13. Jahrhunderts in Europa, und die Abtei in Łekno aus den 1140er-Jahren gilt als wohl die älteste auf polnischem Gebiet; wertvolle Bibeln der Mönche von Łekno werden in der Burg von Kórnik aufbewahrt. In Jędrzejów — einer der ältesten Abteien Polens — wartet das Sanktuarium des seligen Vinzenz Kadłubek.
Die Route umfasst Dutzende Punkte: von Oliwa, Pelplin und Żarnowiec über Chełmno, Toruń und Großpolen bis nach Niederschlesien, Kleinpolen und ins Heiligkreuzgebirge. Für die Besichtigung wählt man am besten eine Region — etwa lässt sich der Start in Jędrzejów bequem mit dem nahe gelegenen Ponidzie und Kielce verbinden.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Der Zisterzienserweg.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.