Technikdenkmäler
Zwischen dem Spodek und dem Zentrum von Kattowitz ist auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Katowice ein Viertel entstanden, das das Bild der Stadt verändert hat: die Kulturzone. In ihrem Mittelpunkt ragt der Turm des Schachtes Warszawa II auf, um den moderne Kulturbauten gruppiert sind. Die Gebäude werden nachts stark beleuchtet, und zwischen ihnen führen Alleen, Treppen und Brunnen hindurch, sodass ein Spaziergang keine Karten noch Eintritt verlangt.
Drei Institutionen haben in der Kulturzone neue Heimat gefunden. Das Schlesische Museum errichtete ein verglastes Hauptgebäude, dessen eigentliche Ausstellungsfläche unter der Erde liegt — die Werke werden bei Tageslicht betrachtet, das durch die Glaswände fällt. Die Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, 1935 von Grzegorz Fitelberg gegründet, spielt in einem Saal mit ausgezeichneter Akustik. Das dritte Gebäude, das Internationale Kongresszentrum aus den Jahren 2011–2015, ist der größte Bau dieser Art in Polen, mit 18 Sälen und einer Multifunktionshalle für rund 8.000 Personen.
Im Kongresszentrum fanden der UNO-Klimagipfel COP24, der Europäische Wirtschaftskongress und Turniere der Intel Extreme Masters statt, sodass die Stadt hier abseits der Konzerte von Veranstaltungen pulsiert. Den Zugang sichern der Bahnhof Katowice Zawodzie und Haltestellen an der al. Korfantego, und nach dem Besuch lohnt sich der Weg nach Nikiszowiec oder ins Schlesische Museum zu den Industrieausstellungen.
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