Museen
Wenige Schritte vom Schloss Pszczyna entfernt, auf der Parkseite, steht ein Gebäudeensemble, in dem die Hochbergs ihre Pferde und Kutschen unterbrachten. Die Fürstlichen Ställe an der Basztowa-Straße entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und zählen zu den am besten erhaltenen Wirtschaftsgebäuden einer Residenz in einer Stadt, die Perle Oberschlesiens genannt wird.
Der Komplex wuchs in Etappen: Der Remise wurde 1864 errichtet, die Ställe mit Sattelkammer in den Jahren 1866–1867, der Bau der Reithalle begann 1869. Eine Kuriosität sind die gemauerten Garagen für neun fürstliche Automobile, ergänzt in den Jahren 1904–1910 — Zeugnis einer Zeit, in der das Automobil begann, die Kutsche zu verdrängen.
Auf dem Gelände finden Wechselausstellungen und Dauerausstellungen des Schlossmuseums statt, in einem der Gebäude betreibt ein Café. Der Besuch verbindet sich von selbst mit dem Park: In der Nähe liegt ein Teich mit Wassergeflügel, weiter führen breite Alleen zu einem Teehaus auf einer Insel. Ein kurzer Spaziergang führt zum Schloss und zum Marktplatz.
Tripto-Tipp: Planen Sie den Besuch als eine Runde über Schloss, Park und Ställe — zwischen allen drei Punkten liegen höchstens einige hundert Meter.
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